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FC Homburg feuert Trainer Kaminski

Er muss gehen: Alfred Kaminski.

Er muss gehen: Alfred Kaminski.

Homburg. Der FC Homburg hat seit Donnerstag (11.11.2010) einen neuen Trainer. Christian Hock heißt der neue Mann beim saarländischen Fußball-Regionalligisten. Der FCH ist die dritte Trainer-Station des 40-Jährigen. Pünktlich vor dem wichtigen Heimspiel gegen den Vorletzten Arminia Bielefeld II morgen um 14 Uhr hat der frühere Übungsleiter der damaligen Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden (2006 bis 2008) und Rot-Weiß Ahlen, wo sein auslaufender Vertrag nicht verlängert wurde, die sportliche Leitung bei den Grün-Weißen übernommen und bereits das gestrige Nachmittags-Training des Drittletzten geleitet.

Christian Hock wird neuer Trainer
Der bisherige Trainer und Sportdirektor des FCH, Alfred Kaminski, wurde gestern vormittag von seinen Pflichten entbunden. Er war seit Saisonbeginn Nachfolger von Aufstiegs-Trainer Jens Kiefer, der in den Trainer-Stab des Ligakonkurrenten SV Elversberg wechselte.  Die Position des Sportdirektors wird laut FCH nicht mehr besetzt.
„Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass es notwendig ist, vor Samstag einen neuen Reizpunkt zu setzen“, begründet Vorstandschef Peter Müller die Entlassung, über die seit Tagen spekuliert wurde. Ex-Trainer Kaminski, wollte sich „zu der Entlassung nicht äußern. Ich bin aber überzeugt, dass ich mit der Mannschaft den Klassenverbleib geschafft hätte“.

Taifour Diane bleibt wie erwartet Assistenz-Trainer. „Das war uns sehr wichtig bei der Auswahl“, betont Hagen Ries, zweiter Vorsitzender des FC Homburg, das Bekenntnis der Verantwortlichen zum früheren Homburger Stürmer als Co-Trainer. Torwart-Trainer und Jugend-Koordinator Oliver Müller bleibt ebenfalls im Amt.

Hock soll die Grün-Weißen retten
„Ein klarer Aspekt bei der Entscheidung war die Profi-Vergangenheit von Christian Hock als Spieler“, sagt Ries und fügt an: „Hock war auch bei Drittligist Carl Zeiss Jena im Gespräch. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat.“ In seiner aktiven Zeit absolvierte der 40 Jahre alte Hock, dessen Name wie der von Kaminski mit der Unternehmensgruppe Victor’s zusammenhängt, 240 Zweitliga-Spiele für Viktoria Aschaffenburg und den FSV Mainz sowie ein Bundesliga-Spiel für Borussia Mönchengladbach.

Victor’s hatte den bis Ende der Saison 2009/2010 laufenden Sponsoren-Vertrag mit Hocks Arbeitgeber Wehen gekündigt. Als Grund soll Victor’s damals angeführt haben, dass man nach der Entlassung Hocks nicht vollständig über die Abläufe vor der Verpflichtung von Wolfgang Frank als Nachfolger involviert worden sei.
"Bis morgen kann man nicht mehr allzu viel machen"
Der Vertrag des neuen FCH-Trainers gilt vorerst bis Saisonende. „Wir haben das bewusst offen gehalten, damit er sich bei uns eingewöhnen kann. Wir werden aber auf jeden Fall im Winter nochmal sprechen“. Hock bestätigt: „Wegen der Kürze der Zeit haben wir das so gemacht. Wir setzen uns dann zeitnah wieder zusammen.“

Der Neue erklärt: „Ich mache mir bis Samstag einen Eindruck von der Mannschaft, wer auf welcher Position am besten zurecht kommt.“ Bis morgen „kann man nicht mehr allzu viel machen. Angesichts der Ausfälle stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf“, sagt er mit Blick auf die gesperrten Sebastiao und Jean-Claude Mpassy-Nzoumba sowie auf die verletzten Gökhan Impis und Fabio di Dio Parlapoco.

Hocks erster Eindruck ist dennoch gut: „Ich denke, man hat gesehen, dass die Jungs willig sind. Ich arbeite gern mit jungen Spielern, die lernwillig sind und zuhören. Ich will Feuer sehen.“ Er weiß, „dass auch eine gewisse Verunsicherung herrscht. Das ist angesichts der Tabellensituation nicht verwunderlich.“



 
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