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FCK-Fans feiern Mohamadou Idrissou

Der Ex-Saarbrücker Falko Götz, Trainer von Zweitligist Erzgebirge Aue, sagte einen dieser wunderbaren Sätze, wie sie so nur Fußballer sagen können: „Wenn wir das 1:1 länger gehalten hätten, hätten wir das Ergebnis vielleicht über die Zeit retten können.“ Nach 59 Minuten hatte Guido Kocer am vergangenen Samstag zum 1:1 für Aue getroffen. Der 1. FC Kaiserslautern hatte im Fritz-Walter-Stadion geführt, nachdem Solomon Okoronkwo im Strafraum so ungeschickt gegen Karim Matmour zur Sache gegangen war, dass Schiedsrichter Tobias Stieler auf Elfmeter entschieden hatte. Diesen verwandelte Mohamadou Idrissou sicher (29. Minute). Doch Glanz verströmte der FCK nicht wirklich.

Für Markus Karl kam Ariel Borysiuk in die Mannschaft, Simon Zoller stürmte statt Olivier Occéan, Andrew Wooten kam für Marcel Gaus. Die größte Überraschung war, dass der 20 Jahre alte Dominique Heintz für Jan Simunek in die Innenverteidigung rückte und neben dem ebenfalls 20 Jahre alten Willi Orban spielte. Es war die jüngste Innenverteidigung, die je für den FCK in einem Pflichtspiel aufgelaufen war. „Natürlich birgt das immer ein gewisses Risiko. Aber ich wollte einen Linksfuß in der Innenverteidigung haben“, erklärte Foda. Doch nicht die Abwehr, sondern sein Stürmer Idrissou stand am Samstag im Mittelpunkt. Denn der 33-Jährige schien zum tragischen Helden zu werden. Erst hatte er kurz vor der Pause eine Flanke von Zoller nicht verwerten können, dann köpfte er kurz nach Wiederanpfiff zu ungenau (47.), dann stand der Pfosten im Weg (57.). Doch  Wo er früher noch mit dem Schicksal, den Mitspielern oder dem Schiedsrichter gehadert hätte, wirkt der 33-Jährige gereift. Und so hatte die Auer Hoffnung nach dem 1:1 nur 60 Sekunden Bestand. Chris Löwe flankte, Zoller verlängerte – und Idrissou traf zum vierten Mal im vierten Spiel – die Entscheidung.

Dass FCK-Torhüter Tobias Sippel am Ende noch ein paar Mal in brenzliger Situation retten musste, war nicht mehr als ein Ärgernis, zumal es Foda an etwas anderem festmachte: „Das Manko war die Chancenverwertung.“ Und so blieb für Orban, der die zweite Halbzeit mit gebrochener Nase gespielt hatte, eine Mischung aus Hoffnung und Drohung an die Konkurrenz: „Wir werden Spiele auch noch souveräner gewinnen als heute.“ jbö
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