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FCK: Joker-Tor von Riedel beschert Auswärtssieg

Die FCK-Spieler bejubeln das späte Tor von Florian Riedel (r, Nummer 13).

Die FCK-Spieler bejubeln das späte Tor von Florian Riedel (r, Nummer 13).

München. Wahrscheinlich hat Florian Riedel den Super Bowl nicht gesehen. Der war schließlich erst um vier Uhr Morgens zu Ende und FCK-Trainer Franco Foda legt vermutlich Wert auf einen gewissen Grad an Ausgeschlafenheit bei seinen Profis. Aber als Riedel in der 86. Minute an der Außenlinie bereit zur Einwechslung steht, hatte er bisher ein Zweitligaspiel zwischen 1860 München und dem 1. FC Kaiserslautern gesehen, das zeitweise viel Ähnlichkeit mit American Football hatte: geschlossene Abwehrreihen, viele Zweikämpfe, aufeinanderprallende Körper, kaum Raumgewinn, wenig Spielfluss. Bis Riedel eingewechselt wurde, nach vorn lief und Benjamin Köhlers Flanke mit seinem ersten Ballkontakt volley zum 1:0-Sieg für Lautern ins Netz drosch. Ein Sieg, der Lauterns Verfolger auf Abstand hält und die enteilten Spitzenreiter aus Braunschweig und Berlin zumindest in Sichtweite hält.

Dabei schaltete eigentlich 1860 München als erstes vom Football in den Fußball-Modus. Tobias Sippel rettete in der 16. Minute im letzten Moment gegen Rob Friend. Kaiserslautern startete mit vier Neuen in der Startelf (Mitchel Weiser, Markus Karl, Benjamin Köhler und Chris Löwe) und kam zunächst gegen früh störende Sechziger kaum zu Torchancen. Anders der TSV: In der 25. Minute drosch Daniel Halfar einen Freistoß gegen die Latte, eine Minute später schoss erneut Friend den Ball ans Außennetz. Auch in der zweiten Halbzeit stockte das Spiel der Lauterer, FCK-Trainer Franco Foda reagierte, brachte schon in der 63. Minute die zwei verbliebenen Neuzugänge Erwin Hoffer und Christopher Drazan für Albert Bunjaku und Mimoun Azaouagh. Besser wurde das Spiel der Pfälzer aber erst, erst als Riedel zum Touchdown ansetzte. msc



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