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FCK: Mit "dänischem Dynamit" zum Derby

Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern erwartet am Freitag (16.09.2011) Mainz 05 zum Derby

Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern erwartet am Freitag (16.09.2011) Mainz 05 zum Derby

Kaiserslautern. „Danish Dynamite“ – dänisches Dynamit: 19 Jahre liegt der Triumph der dänischen Nationalelf bei der Europameisterschaft in Schweden zurück. Daran, dass anscheinend jeder Däne, der irgendwas mit Fußball zu tun hat, mit dieser legendären Mannschaft verglichen wird, hat sich aber nichts geändert. Leon Jessen muss sich das also auch anhören. Dabei fällt es schwer, Parallelen zwischen dem Verteidiger des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und einer Stange Dynamit zu ziehen. Oft umspielt ein Lächeln die Lippen des 25-Jährigen, nicht immer ist klar festzustellen, ob verschmitzt oder verlegen. Vielleicht, weil er dem Ganzen noch nicht ganz traut.

„Ich muss noch besser werden“

Ein halbes Jahr lang hatte Jessen sich seine Position als Linksverteidiger mit Alexander Bugera teilen müssen, seit der vergangenen Rückrunde ist er nun gesetzt. Obwohl sich Jessen mittlerweile kaum noch Sorgen um seinen Platz in der Startelf machen muss, sagt er: „Ich muss noch besser werden.“ Das klingt nicht verbissen – so als müsste er es den FCK-Fans, die ihre Zweifel an ihm lange lautstark deutlich machten, beweisen. Es klingt so, als wäre es ganz einfach unausweichlich. Gesagt von einem, der sich mit seiner Freundin langsam eingelebt hat in Kaiserslautern: „Ich fühle mich wohl hier, die Menschen sind sehr nett.“ Doch auch sportlich passt es immer besser, die Zeiten, als ein Raunen durchs Stadion ging, wenn Jessen am Ball war, sind vorbei. Er hat seinen Trainer Marco Kurz bestätigt.

Negativserie setzt sich fest

Dass die vergangenen Wochen alles andere als gut verliefen, weiß Jessen: „Gegen Gladbach war es schon besser, aber uns hat das Tor gefehlt.“ Das 0:1 am Samstag war eine kleine Verbesserung, aber immer noch zu wenig. Die Negativserie setzt sich langsam fest, weiß Jessen: „Das ist eine Sache im Kopf. Wir müssen mit breiter Brust auf den Platz gehen.“

Vielleicht kommt das Derby morgen gegen den FSV Mainz (18.30 Uhr) gerade recht. Dass dieses Spiel kein Spiel unter vielen ist, das hat der Däne schnell gemerkt: „Am Anfang sagen es einem die Leute, dass es ein besonderes Spiel ist, mit der Zeit spürt man es. Da braucht es keine zusätzliche Motivation.“ Vielleicht macht genau das Hoffnung auf den ersten Saisonsieg des Tabellenvorletzten. Und wenn Jessen das sagt, dann klingt sogar ein bisschen „Danish Dynamite“ mit. saarbruecker-zeitung.de/fck

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