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FCK behält vor Derby gegen Mainz 05 die Nerven

Auf dem Betzenberg gilt derzeit: Ruhe bewahren. Trainer Marco Kurz sucht mit dem FCK den Weg aus der Krise. Diese Situation kennen die Pfälzer aus der vergangenen Saison.

Auf dem Betzenberg gilt derzeit: Ruhe bewahren. Trainer Marco Kurz sucht mit dem FCK den Weg aus der Krise. Diese Situation kennen die Pfälzer aus der vergangenen Saison.

Kaiserslautern. Wie sich die Bilder und die Sätze gleichen. „Ruhe bewahren“, hört man allenthalben. Ein Schlagwort, das nur zu gut bekannt ist aus der vergangenen Saison des 1. FC Kaiserslautern. Wieder ist die Situation prekär, wie damals, als die Mannschaft zuerst in der Hinrunde sieben, dann in der Rückrunde gar acht Spiele in Folge ohne Sieg in der Fußball-Bundesliga geblieben war. Vielleicht sagt Kapitän Christian Tiffert auch deshalb, dass er „mit der Situation leben kann, sie ist nicht neu“.
Unterschiedliche Durststrecken
Aber trotzdem steigt der Druck angesichts von nur zwei Punkten aus fünf Spielen, denn bei allen Ähnlichkeiten gibt es doch entscheidende Unterschiede zwischen den vergangenen Durststrecken und heute. Damals war es vor allem eine Ergebniskrise, als die Mannschaft auch gegen die großen Gegner ordentlich spielte, sie aber schlicht dafür nicht mit Punkten belohnt wurde. Heute sitzt das Problem tiefer: Noch fehlt sie, diese erste überzeugende Leistung. Und vor allem hatte sich der 1. FC Kaiserslautern damals schon früh ein ansehnliches Punktepolster erarbeitet, das den späteren Sturz abfangen konnte. Punkte, die jetzt dringend benötigt werden.

Derby zur rechten Zeit?
Vielleicht kommt das Derby an diesem Samstag gegen den FSV Mainz 05 aus FCK-Sicht zur günstigen Zeit – wenn auch noch nicht für Hoffnungsträger Adam Nemec. Der Stürmer ist nach seinem Sturz vom Kirschbaum (vor der Saison) noch nicht fit für den Bundesligakader. Ob andere einspringen? Gerade im Sturm hakt es ja. Abwehrchef Martin Amedick fordert: „Am Samstag heißt es, ab 18.30 Uhr Gas zu geben.“ Ein Sieg im Derby kann vieles kitten, was die Anhänger ihrem Team in den vergangenen Spielen krumm genommen haben. „Wir haben sie ja nicht gerade mit Derby-Siegen überhäuft“, sagt Trainer Marco Kurz.
Es geht darum, „entschlossen aufzutreten. Wir müssen uns der mentalen Stärke erinnern“, fordert Amedick. Sich quasi an den eigenen Haaren wieder aus dem Sumpf herausziehen. Denn so gut die Ruhe vergangene Saison als Berater gedient hat – ihre Haltbarkeit ist endlich, weil sich die Umstände unterscheiden. Vor allem, wenn das Derby verloren würde.

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