A623 Friedrichsthal Richtung Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und Einmündung Rodenhof Bauarbeiten, linker Fahrstreifen gesperrt, Stau zu erwarten bis 19.10.2017 05:00 Uhr (17.10.2017, 16:49)

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FCK erkämpft sich den Sieg über Gladbach

Kaiserslautern. Christian Tiffert (71. Minute), Adam Nemec (83.) und Srdjan Lakic (88.) erzielten vor 49 100 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion die Treffer für die Pfälzer. Für die Gladbacher wird die Situation dagegen immer brenzliger. Drei Tage nach dem Pokal-Coup gegen Bayer Leverkusen enttäuschten die «Fohlen» auf ganzer Linie und warten nun schon seit acht Liga-Begegnungen auf einen Dreier.

Beide Mannschaften hatten in der für sie richtungsweisenden Partie mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Bei den Gastgebern fehlten fünf Stammspieler. Mit Pierre de Wit und Mathias Abel feierten daher zwei Akteure jeweils nach Kreuzband-Verletzungen ihr Saisondebüt.

Die Gäste mussten sogar auf neun Profis verzichten. Darunter Torhüter Logan Bailly, den Trainer Michael Frontzeck nach zuvor 27 Gegentreffern für eine Woche aus dem Training genommen hatte. Stürmer Raul Bobadilla hatte der Borussia-Coach aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen.

Die Gladbacher begannen dennoch schwungvoll. Igor de Camargo scheiterte an FCK-Torhüter Tobias Sippel (6.), Thorben Marx prüfte den Keeper der Gastgeber mit einem strammen Fernschuss (7.). Nach einer Viertelstunde fanden die Hausherren aber besser ins Spiel und schnürten die Borussia phasenweise in deren Hälfte ein. In der 16. Minute hatte Lakic die große Chance zur Führung, schoss aus kurzer Entfernung aber aus der Drehung knapp am Tor vorbei.
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Die Lauterer bestimmten nun eindeutig das Geschehen. Jiri Bilek scheiterte an Christopher Heimeroth (18.), einen Ball von Tiffert klärte der Gladbacher Patrick Herrmann auf der Linie. Von der Borussia war dagegen bis zur Pause nichts mehr zu sehen.

Nach dem Seitenwechsel fing sich die Elf vom Niederrhein und hätte in der 50. Minute in Führung gehen müssen. Zunächst scheiterte Nationalspieler Marco Reus freistehend an Sippel, dann schoss Mohamadou Idrissou den Abpraller am leeren Tor vorbei. Nur eine Minute später verpasste de Camargo eine Hereingabe nur um Zentimeter.

Danach kämpften sich die «Roten Teufel» zurück in die Partie. Zunächst vergab Lakic frei vor Heimeroth (61.), doch in der 71. Minute wurde der FCK für seinen Kampfgeist belohnt. Tiffert traf mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck, Nemec und Lakic machten nach Kontern alles klar und Lauterns Vorstandsboss Stefan Kuntz damit zugleich das schönste Geschenk zu dessen 48. Ehrentag.

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