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FCK gewinnt gegen Sandhausen

In der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg gegen Aufsteiger SV Sandhausen mit 3:1 gewonnen.

In der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg gegen Aufsteiger SV Sandhausen mit 3:1 gewonnen.

Kaiserslautern. Die ersten zehn Minuten am Freitagabend vor 27 526 Zuschauern beim 3:1 (2:1) gegen den SV Sandhausen dürften so manchem Anhänger des 1. FC Kaiserslautern wie eine bitterböse Parodie der bisherigen Heimspiele vorgekommen sein. Wieder war der FCK in Führung gegangen. Diesmal bereits nach vier Minuten, einer wunderschönen Flanke von Florian Dick und einem Ungeheuer von Kopfball von Mohamadou Idrissou. Doch wieder hat es dem Spiel des FCK nicht gut getan. Statt Sicherheit zu geben, verlor sich der FCK in der eigenen Ordnung, suchte zu kopflos den Weg nach vorne und wurde prompt bestraft.

Gerade einmal vier Minuten nach dem 1:0 traf Timo Achenbach zum Ausgleich. Tobias Sippel hatte den ersten Schuss von Ole Kittner noch halten können, beim Nachschuss war aber auch er machtlos. Nun herrschte endgültig Chaos beim FCK. Einfachste Bälle gingen zum Gegner, die etwas schwereren erst recht und die Abwehr stand eher sich selbst im Weg, als dem Gegner.

„Da müssen wir einfach sicherer werden in solchen Situationen“, betonte Dick. Aber wenn es beim FCK in dieser Saison nicht läuft, gibt es ja immer noch den Sturm. Und nachdem zu Beginn Idrissou sein fünftes Saisontor geschossen hatte, legte nun Kapitän Albert Bunjaku mit seinem sechsten nach. Wieder nach einer Flanke, und wo Idrissou viel Wucht in seinen Kopfball gelegt hatte, wählte Bunjaku die elegantere Variante gegen die Laufrichtung von Sandhausens Torhüter Daniel Ischdonat. Und diesmal behagte diese Führung dem FCK deutlich besser. Sandhausen zog sich immer wieder zurück, Konstantinos Fortounis und Hendrick Zuck wechselten nach Belieben die Positionen. Und so hätte die Führung nach Chancen von Steven Zellner und Bunjaku zur Pause auch durchaus höher sein können.

Auch nach der Pause war der FCK die bessere Mannschaft, spielte aber oft zu umständlich und hektisch. Dabei gab es durchaus Chancen. Dick traf mit seinem Freistoß nur den Pfosten (79.) und Bunjaku scheiterte zweimal aussichtsreich (81./88.). Und plötzlich kam noch einmal Sandhausen. Frank Löning hatte die beste Chance (82.).

„Da war schon Unsicherheit bei uns zu spüren“, sagte FCK-Trainer Franco Foda. Die beendete erst Enis Hajri bei seinem Debüt mit seinem Schuss aus 23 Metern zum 3:1. Letztendlich ein verdienter Sieg, den sich Kaiserslautern am Ende schwerer verdienen musste als nötig. jbö
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