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FCK gewinnt zu Hause 1:0 gegen Energie Cottbus

Der 1. FC Kaiserslautern gewann am Freitagabend (16.11.2012) das Spitzenspiel gegen Energie Cottbus mit 1:0 (1:0).

Der 1. FC Kaiserslautern gewann am Freitagabend (16.11.2012) das Spitzenspiel gegen Energie Cottbus mit 1:0 (1:0).

Kaiserslautern. Es war bisher immer eine der großen Fragen in der Saison des 1. FC Kaiserslautern, woher diese Unsicherheit kam, sobald der FCK in der 2. Fußball-Bundesliga in Führung gegangen war. In so schöner Regelmäßigkeit die Mannschaft in Führung gegangen war, in so unschöner Regelmäßigkeit konnte der Gegner ausgleichen. Und so stellte sich auch gestern Abend den 29 622 Zuschauern beim Spiel gegen den FC Energie Cottbus die Frage, was nach dieser 13. Minute passieren würde, als Hendrick Zuck den FCK mit seinem vierten Saisontor mit 1:0 in Front gebracht hatte.

Dabei hatte es gedauert, bis der FCK mit diesem Spiel warm wurde. Denn dort, wo die bisherigen Gegner doch meist arg zurückhaltend, ja mitunter fast ängstlich agiert hatten, da zeigte Cottbus eine deutlich breitere Brust. Wirklich sorgen musste sich Tobias Sippel im Tor des FCK zwar nicht, aber Cottbus untermauerte zumindest, dass sie nicht zu Unrecht auf Platz vier standen. Doch Kaiserslautern fühlte sich immer wohler in dieser Konstellation und mit den sich bietenden Räumen. Und nach einer knappen Viertelstunde war es so weit. Zuck brachte den Ball zu Mohamadou Idrissou, der gleich wieder zurückspielte. Zuck ließ dann erst Julian Börner stehen und hob den Ball über den herausstürmenden Thorsten Kirschbaum zum 1:0 ins Tor. Ein schönes Tor, das dem FCK für den Moment zu genügen schien. Die Mannschaft zog sich zurück und ließ Cottbus erst einmal Cottbus sein. „Sonst ist es uns oft passiert, dass wir dann ein Gegentor bekommen haben. Das wollten wir anders machen“, sagte Alexander Baumjohann. Der Tabellenvierte mühte sich zwar, aber anders als in der bisherigen Saison, als der FCK sich in solchen Situationen immer einen Fehler zu viel erlaubte, stand Kaiserslautern sicher. Nur im Spiel nach vorne tat sich herzlich wenig.

Und das sollte auch nach der Pause so bleiben. Zu fahrig, zu wenig durchdacht, aber vor allem wegen viel zu vieler Ungenauigkeiten, kam kaum etwas zustande. Bezeichnenderweise wurde die beste Chance des FCK nach der Pause erst durch einen doppelt abgefälschten Schuss von Konstantinos Fortounis ermöglicht, doch Baumjohann konnte kein Kapital daraus schlagen. Aber auch Cottbus blieb harmlos. Selbst der Ex-FCK-Spieler Boubacar Sanogo, in den ersten Minuten noch omnipräsenter Drehund Angelpunkt des Cottbuser Spiels, war kaum zu sehen. Und so blieb am Ende vor allem die Erkenntnis, dass der FCK auch eine 1:0-Führung über die Zeit retten kann. „Wir haben unser Tor gemacht und dann dicht gehalten“, sagte Dominique Heintz. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
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