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FCK hofft auf Punkte gegen Hamburger SV

Der FCK-Trainer fördert den spielerischen Weg. Er weiß aber, dass dieser allein nicht weiterhilft.

Der FCK-Trainer fördert den spielerischen Weg. Er weiß aber, dass dieser allein nicht weiterhilft.

Kaiserslautern. Es war eines dieser Spiele, die für den Saisonverlauf des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern stehen, dieses 1:2 im Hinspiel beim Hamburger SV. Geführt hatten sie, gut gespielt hatten sie, um am Ende zu verlieren. Zum schlechten Omen nehmen möchte das in Kaiserslautern niemand, aber die Fehler könnten zum Beispiel dienen. Denn vieles, was der FCK damals gut machte, macht er auch jetzt gut. Vieles, was er falsch machte, aber eben auch falsch. Die Mannschaft sucht weiterhin den spielerischen Ausweg aus der Misere. Aber selbst Trainer Marco Kurz fordert mehr Rigorosität: „Dann muss ich den Ball auch einfach mal rausschlagen.“ Vor dem 0:1 am vergangenen Wochenende bei Hannover 96 wollte Kapitän Martin Amedick den Ball elegant annehmen, statt ihn rauszuschlagen – er wurde prompt dafür bestraft wurde. Das Ende vom Lied: Der FCK verlor 0:3.

So sehr Kurz den spielerischen Weg propagiert und fördert, den seine Mannschaft gerade zum Ende der Hinrunde erfolgreich ging, soll ab diesem Samstag, 15.30 Uhr, gegen den Hamburger SV auch gröberes Werkzeug genutzt werden: „Egal, ob Mladen Petric oder sonst wer: Den muss ich so bearbeiten, dass er keine Lust mehr hat.“ Nun ist es nicht so, dass der FCK keine harte Gangart kennt: Mit 45 Gelben Karten und vier Platzverweisen ist er Vorletzter der Fairness-Tabelle. Rigoroser tritt nur Borussia Mönchengladbach auf. Aber es waren auch unnötige Karten darunter. Und Härte hat nicht zwangsläufig mit mangelnder Fairness zu tun. Der Gegner soll es schwerer haben als in den vergangenen Wochen, sagt Kurz: „Die Mannschaft weiß, dass sie die Spiele zu einfach hergibt. Sie muss zeigen, dass sie um den Platz in dieser Liga kämpft.“

Vielleicht ist es gegen die technisch anspruchsvollen Hamburger von Vorteil, dass der Rasen im Fritz-Walter-Stadion wegen des Wetters noch nicht wie geplant neu verlegt werden konnte. „Vielleicht hat der HSV ja keine Lust, auf einem Beach-Volleyball-Feld zu spielen“, scherzt Torhüter Tobias Sippel. Dass Kurz aber ausgerechnet jetzt auf Mittelfeldakteur Ivo Ilicevic verzichten muss, dem wegen Entzündungen am Innenband Ruhe verordnet wurde, macht die Aufgabe nicht leichter. „Wir haben viel ausprobiert in dieser Woche. Vielleicht stellen wir auch das System um“, kündigt Kurz an. Entscheidend wird ohnehin das Auftreten sein, in welcher Formation auch immer, sagt Kurz: „Wir brauchen eine Jetzt-erst-recht-Einstellung.“
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