A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler Zwischen Parkplatz RA Freisener Kreuz und AS Birkenfeld Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle auf dem Überholstreifen (15:01)

A62

Priorität: Sehr dringend

1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

FCK nur 1:1 gegen Regensburg

Der FCK war zwar dominant, aber eben nicht mehr.

Der FCK war zwar dominant, aber eben nicht mehr.

Kaiserslautern. Es war gespenstisch. Still hatten die 24.297 Zuschauer zwölf Minuten lang verfolgt, was sich da auf dem Rasen abspielte, im selbst auferlegten Schweigegelübde aus Protest gegen das neue Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga. Aber viel war in diesen ersten Minuten beim 1:1 (1:1) zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SSV Jahn Regensburg ohnehin nicht passiert. Der FCK war zwar dominant, aber eben nicht mehr. Einmal war es gefährlich geworden, als Albert Bunjaku zum Abschluss kam, aber es fehlten Kraft und Genauigkeit (9. Minute). Und dann war das Schweige-Gelübde endlich zu Ende. Und 56 Sekunden später auch die Dominanz des FCK. Denis Weidlich hatte eine Lücke in der FCK-Abwehr erkannt und Patrick Haag angespielt, der Tobias Sippel im Tor keine Chance ließ (13.).

Und Kaiserslautern hatte an diesem Rückstand gegen den Tabellenvorletzten zu knabbern. Fahrig das Spiel nach vorne, viel zu oft fehlte der letzte Pass. Und wenn er denn kam, dann meist zu ungenau. Erst nach einer halben Stunde kam der FCK besser ins Spiel. Erst scheiterte Hendrick Zuck an der Latte (31.), dann Konstantinos Fortounis an der eigenen Ungenauigkeit. Doch auch Regensburg versuchte von Zeit zu Zeit so etwas wie ein Offensivspiel. Und als sich der Anhang mit aller wieder erlangten Stimmgewalt auf ein Pfeifkonzert eingestellt hatte, fiel er dann doch noch der Ausgleich. Zuck war im Strafraum angespielt worden und hatte Bunjaku so genau bedient, dass dem gar nichts anderes übrig blieb, als zum 1:1 zu treffen (45.).

Auch nach der Pause blieb es eine zähe Angelegenheit. Regensburg flocht die Abwehrmaschen noch ein wenig enger. Und das behagte dem FCK gar nicht. Wieder schlichen sich Ungenauigkeiten ein, die meisten guten Ideen erstickten im Keim. Spätestens beim nächsten individuellen Fehler war der Angriff zu Ende. „Solche Spiele gibt es halt“, suchte Alexander Baumjohann vergeblich nach einer Erklärung, ärgerte sich aber vor allem über die verlorenen Punkte: „Das war eine Riesenchance, mit Tabellenführer Braunschweig gleichzuziehen.“ Vergeblich.

Erst kurz vor Schluss tat sich doch noch etwas und das hätte für den FCK auch durchaus schlecht ausgehen können. Mimoun Azouagh grätschte gegen Weidlich im Strafraum, doch Schiedsrichter Markus Wingenbach entschied nicht auf Elfmeter (91.). Und da auch Kwame Nsor Sekunden vor Schluss an Regensburgs Torhüter Patrick Wiegers scheiterte, blieb es beim enttäuschenden 1:1. Und das gerechtfertigt, wie Florian Dick befand: „Wir haben es auch nicht verdient heute.“

Trainer Franco Foda wurde noch deutlicher: „Bis auf Marc Torrejón und Dominique Heintz hat keiner Normalform erreicht.“ Und das dürfte am Samstag beim „FC St. Pauli nicht einmal für ein Unentschieden reichen.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein