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FCK startet am Samstag in die Saison

Kaiserslautern. Es geht wieder los. Samstag 15.30 Uhr. Noch nicht der schmerzlich vermisste Liga-Alltag, aber immerhin, nach all den mittelmäßig erkenntnisreichen Testspielen, endlich wieder Pflichtprogramm. Und so saßen sie denn gestern auch alle höchst launig bei der traditionellen Jahrespressekonferenz im Firmengebäude des saarländischen Hauptsponsors. Trainer Marco Kurz flüsterte immer wieder mit Christian Tiffert, Stefan Kuntz scherzte mit Pressesprecher Christian Gruber. Sorgenvolle Gesichter angesichts der wartenden Aufgaben sehen anders aus.

Tatsächlich gibt es einiges zu verkünden. Den Anfang machte der Aufsichtsratsvorsitzende, Dieter Rombach, der es sich nicht nehmen ließ, die Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz bis 2015 bekannt zu geben. „Die Arbeit von Stefan Kuntz ist von großen Erfolgen gekennzeichnet, und das wollen wir honorieren und den gemeinsamen Weg weiter gehen. Das passt.“ 2008 hatte Kuntz den Posten übernommen, damals stand der FCK vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit.

Die finanzielle Lage entspannt sich zusehends, all das auch Verdienst von Kuntz. Für den der Weg bei weitem noch nicht zu Ende ist: „Wir hatten viel Erfolg. Aber ich habe noch Visionen. Vieles ist schon so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber meine Mission ist noch nicht zu Ende.“ Zumal das Gehalt auch deutlich aufgebessert sein dürfte, wie Kuntz erklärt: „Die Gespräche waren nicht so einfach. Die Situation des Vereins ist eine andere als damals. Aber auch deshalb bin ich froh, dass wir eine Einigung gefunden haben.“ Nicht nur finanziell, auch sportlich.

Die starke Saison mit dem überragenden siebten Platz hat die Perspektiven verschoben. Dennoch das Ziel heißt nur „Klassenverbleib. Das steht fest. Was aber nicht heißt, dass wir damit zufrieden sind“, sagt Kurz, der seine komplette Offensive umstellen musste. Vier Offensivspieler haben den Verein verlassen, darunter Co-Kapitän Srdjan Lakic. Chadli Amri und Stiven Rivic sollen auch noch weg. Dafür sind mit Olcay Sahan, Gil Vermouth, Richard Sukuta-Pasu, Itay Shechter, Konstantinos Fortounis und Dorge Kouemaha gleich sechs Neue gekommen. „Wir wollen keinen Vergleich ziehen, aber die Spieler integrieren sich sehr gut“, sagte Kurz. Was ja mittlerweile auch Aufgabe von Kapitän Christian Tiffert ist, der dieses Amt von Martin Amedick übernommen hat. „Natürlich ist das eine große Ehre. Die Wahl hat mit auch gezeigt, dass ich wohl kein so verkehrter Typ bin“, sagte Tiffert, der nachschob: „Wir haben gezeigt, dass bodenständige Typen was erreichen können.“ Vielleicht bietet sich da schon der Pokal am Samstag (15.30 Uhr) gegen den BFC Dynamo an. Bodenständiger als ein Oberligist geht es wohl kaum.

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