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FCK will in Hoffenheim punkten

Kaiserslautern. Es läuft nicht. Weder rund noch sonst irgendwie. Das, was sich beim 1. FC Kaiserslautern in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga noch in einer Paarung von Wille und Spielfreude zu durchaus erfolgreichem Fußball verbunden hatte, scheint nicht mehr zusammen zu passen. „Wir sind angeschlagen“, hatte Mittelfeldspieler Christian Tiffert nach dem 0:1 gegen den FSV Mainz 05 feststellen müssen.


Die englischen Wochen, aus denen der FCK eigentlich mit dem gleichen Schwung hervorgehen wollte, der ihm durch die Winterpause genommen worden war, haben Spuren hinterlassen. „Das waren Spiele, die Kraft gekostet haben, und Ergebnisse, die nicht dafür sorgen, dass die Füße schneller werden“, sagt Trainer Marco Kurz. Vor allem das 0:2 im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den MSV Duisburg, als die Mannschaft phasenweise gegen den Zweitligisten hilflos wirkte, ging an die mentale Substanz.

Es mag einige Parallelen zur Krise in der Hinrunde geben, als die Mannschaft sieben Spiele in Folge sieglos blieb, wie Kurz betont: „Wir hatten das schon einmal. Und wir tun gut daran, offensiv damit umzugehen.“ Aber mit Ausnahme der ersten Halbzeit gegen Bayern München (1:5) und des Rückrundenauftakts gegen den 1. FC Köln (1:1) ist die momentane Krise nicht nur eine Ergebniskrise. Wenn es verletzungsbedingt zu Umstellungen kommt wie beim Ausfall von Srdjan Lakic oder Ivo Ilicevic oder Schlüsselspieler wie Tiffert kriseln, überträgt sich das im Moment auf die Mannschaft. Es ist ein Teufelskreis zwischen mangelndem Selbstbewusstsein auf dem Platz und fehlenden Erfolgserlebnissen. Das weiß auch Kurz: „Besser wird es mit dem Erfolg. Und der basiert auf Leistung. Und wenn das Erfolgserlebnis da ist, löst das Bedenken auf dem Platz.“ Ein Sieg muss her – irgendwie.

„Wir müssen Schritt für Schritt zurück in die Erfolgsspur“, sagt Mathias Abel, der durch den Muskelfaserriss von Kapitän Martin Amedick morgen gegen 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr) wahrscheinlich neben Rodnei in der Innenverteidigung spielen wird. Der Gegner hat einen größeren Umbruch in der Winterpause hinter sich, das macht Abel Hoffnung: „Das kann uns zugute kommen. Wir müssen versuchen, es den Hoffenheimern so schwer wie möglich zu machen, ein Tor gegen uns zu erzielen.“


Doch das ist ein weiteres Problem. Auswärts blieb der FCK nie ohne Gegentor. Wie das abzustellen ist, weiß auch Abel nicht: „Wenn es so einfach zu beantworten wäre, wäre es auch einfach abzustellen.“ Hoffnung in der Offensive macht eventuell Neuzugang Adam Hlousek von Slavia Prag. Der 22-jährige Tscheche, von dem Kurz sagt, „er bringt alles für die Außen mit“, wird auf jeden Fall im Kader stehen. Wer dann letztendlich spielen wird, dürfte herzlich egal sein, solange eines dieser Erfolgserlebnisse kommt, sagt auch Abel: „Irgendwann muss die Serie ja kommen.“
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