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FCK will vierten Sieg in Folge einfahren

Ein Sieg, und Kaiserslautern hätte mit vier Siegen in Folge seinen goldenen Oktober.

Ein Sieg, und Kaiserslautern hätte mit vier Siegen in Folge seinen goldenen Oktober.

Kaiserslautern. Es hätte eine dieser Dramaturgien sein können, wie sie nur der DFB-Pokal schreibt. Derby, Kampf, Krampf und ein Siegtor für Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern in letzter Minute. Doch in der Wahrnehmung dominierte nicht das 1:0 von Richard Sukuta-Pasu in der Verlängerung gegen Zweitligist Eintracht Frankfurt, sondern das Feuerwerk während und die Krawalle vor und nach dem Spiel. So gut der Zeitpunkt des Tores in der 119. Minute war, so ungünstig waren die Vorkommnisse abseits des Platzes. Doch so sehr diese in den Vordergrund gerückt waren: FCK-Kapitän Christian Tiffert ließ sich die Freude nicht nehmen: „Unser Sieg ist für mich nicht in den Hintergrund gerückt. Wir bekommen nur mit, was im Stadion passiert. Und Nachrichten hab ich keine geschaut.“

Schließlich will sich niemand in Kaiserslautern den Achtelfinal-Einzug und den nächsten Schritt hin zu einem erfolgreichen Monat Oktober vergrätzen lassen. Trotz drohender Geldstrafen. „Es gibt klare Regularien, das ist nun mal so“, sagt FCK-Trainer Marco Kurz. Eine Lösung, wie von Liga-Präsident Reinhard Rauball angedacht, der den Ausschluss von Gäste-Fans erwogen hat, mag er sich nicht vorstellen: „Ich fände das relativ schade.“



Mit dem Spiel beim Hamburger SV an diesem Sonntag um 17.30 Uhr könnte nicht nur der Monat Oktober zum optimalen Abschluss mit dem vierten Sieg in Folge kommen, sondern auch ein Konkurrent im Abstiegskampf auf Distanz gehalten werden.  Der HSV, der sich im Pokal gegen Regionalligist Eintracht Trier (2:1 nach Verlängerung) noch schwerer getan hatte, als der FCK in Frankfurt, ist unter dem neuen Trainer Thorsten Fink schwerer auszurechnen. „Was zählt, sind im Moment nur die Eindrücke der letzten zwei Spiele, da konnte man schon erkennen, was Fink vor hat“, sagt Kurz. In der Liga gab’s unter Fink ein 1:1 gegen den VfL Wolfsburg.

Dass der HSV, den die meisten vor der Saison nicht unbedingt im Abstiegskampf erwartet hätten, ganz zu Unrecht da unten steht, bezweifelt Kurz: „Ich glaube nicht, dass man nach zehn Spielen zu Unrecht dort unten steht.“ Doch der HSV ist ein Konkurrent, den es unten halten zu gilt. Doch sind die Möglichkeiten der Hamburger andere als die des FCK. „Man darf nicht vergessen: Das ist immer noch der HSV“, warnt Tiffert. Und auch wenn Mladen Petric, der beste Stürmer der Hanseaten, mit einem Muskelfaserriss ausfallen wird, wird der FCK bedacht sein, das Offensivspiel des HSV nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Eine Phase wie die erste Halbzeit gegen Eintracht Frankfurt, als der FCK gleich mehreren Fußball-Göttern danken durfte, dass es beim 0:0 blieb, kann sich die Mannschaft nicht erlauben. „Wir müssen besser sein, sonst liegen wir so komfortabel hinten, dass es schwer wird, noch einmal zurückzukommen“, sagt Tiffert. Und dann wäre es nichts mit dem goldenen Oktober.
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