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FCS: Am Wochenende gegen Stuttgart

Logo des FCS.

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Saarbrücken. Was haben Heidenheim, Münster und Saarbrücken gemeinsam? Es sind die einzigen drei Städte in Deutschland, in denen an diesem Spieltag der 3. Fußball-Liga gespielt wird. Und das bei Bedingungen, die Jürgen Klopp, Trainer des deutschen Meisters Borussia Dortmund, beim Viertelfinale im DFB-Pokal am Dienstag bei Viertligist Holstein Kiel (4:0) in Rage versetzt haben. „Auf diesem Untergrund kann man kein Fußball spielen“, schimpfte er über den knüppelharten Boden: „Man muss froh sein, dass sich da niemand verletzt hat.“ Beim 1. FC Saarbrücken, der auf ähnlich gefrorener Spielfläche am Sonntag bei Schlusslicht Werder Bremen II nur 2:2 spielte, sieht man die Platzfrage vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II an diesem Samstag um 14 Uhr entspannter. „Wir können es nicht ändern, also werden wir spielen“, erklärt Mittelfeldspieler Tim Kruse. Trainer Jürgen Luginger meint, „man muss die Bedingungen annehmen. Wer das tut, hat einen entscheidenden Vorteil“.

Beim 1:1 im Hinspiel lag der spielerische Vorteil in der ersten Halbzeit beim VfB. Die Elf des Ex-Saarbrückers Jürgen Kramny zerlegte den FCS in seine Bestandteile und hätte höher als 1:0 führen müssen. „Wir müssen aggressiv in die Zweikämpfe gehen, uns damit Respekt verschaffen, nur so kann man gegen eine so spielstarke Mannschaft gewinnen“, fordert Luginger, damit dies nicht noch einmal passiert. Der erste Pflichtspielsieg 2012 ist das Ziel des FCS, der den Gelb-gesperrten Manuel Stiefler, Markus Fuchs (Schambeinprobleme), Markus Pazurek (Bandscheibenvorfall) und Christian Eggert (Wadenverhärtung) ersetzen muss. Um zu siegen, muss der FCS aus dem Spiel heraus wieder torgefährlicher werden. Vier der letzten fünf Tore fielen nach Standard- Situationen. Marcel Ziemer, der zuletzt am 21. Januar bei Carl Zeiss Jena (1:1) traf, rückt für Giuseppe Pisano in die Startelf, der außer Form ist. „Wir haben etwas gutzumachen“, sagt Stürmer Ziemer, „je eher wir das tun können, umso besser. Und der Platz im Ludwigsparkstadion ist doch in Ordnung“. Das Schlusswort in Sachen Platzverhältnisse hat ohnehin Sportdirektor Dieter Ferner: „Vor zwölf Jahren wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, bei diesen Verhältnissen ein Spiel abzusagen.“
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