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FCS: Ferner soll Sportdirektor und Fellhauer Cheftrainer werden

FCS-Trainer Dieter Ferner.

FCS-Trainer Dieter Ferner.

Der DFB verlangt, dass der 1. FC Saarbrücken in der Dritten Liga einen Trainer mit Fußball-Lehrer-Lizenz hat. Damit Dieter Ferner nicht auf die Schulbank muss, soll er Sportdirektor werden und Co-Trainer Andreas Fellhauer die Lizenz machen.

Saarbrücken. „Wir wollen Andreas Fellhauer zur Ausbildung zum Fußball-Lehrer schicken.“ Das hat Horst Hinschberger, Präsident des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken, gestern erklärt: „Dieter Ferner soll weiter auf der Bank sitzen mit dem Aufgabenbereich eines Sportdirektors.“ Das ist die Zielsetzung der Gespräche des Drittliga-Aufsteigers mit dem Deutschen Fußballbund (DFB). Die sollen nach Pfingsten fortgesetzt werden. Ferner müsste dann mit seinen 61 Jahren nicht noch einmal die Schulbank drücken und könnte die bisher erfolgreiche Arbeit mit der Mannschaft fortsetzen. Statt ihm würde Co-Trainer Fellhauer die für die Dritte Liga notwendige Lizenz machen.

„Ich könnte mit dieser Entscheidung sehr gut leben“, sagte Ferner. Die vom FCS favorisierte Lösung entspräche auch Vorgaben des DFB. „Für uns ist es wichtig, dass da ein Trainer auf der Bank sitzt, der die Lizenz hat oder beim aktuellen Lehrgang teilnimmt“, erklärte DFB-Sprecher Stefan Brause gestern: „Uns ist es egal, wen der Verein schickt.“ Fellhauer soll es sein – doch mit ihm wurde von Vereinsseite noch gar nicht darüber gesprochen. „Ich werde alles dafür tun, dass wir in der Konstellation Ferner/Fellhauer weiterarbeiten können“, sagte der Co-Trainer und sportlich Verantwortliche für die U23 des FCS, auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung : „Rein persönlich kann ich mir gut vorstellen, den Fußball-Lehrer-Lehrgang zu machen, was ja sicher auch kein Nachteil für meine Zukunft ist.“ Für die von Fellhauer in die Oberliga geführte Reserve des FCS müsste ein Ersatztrainer gefunden werden, schließlich wäre der 38-Jährige von montags bis donnerstags beim Lehrgang in Köln. Und der Lehrgang, der schon begonnen hat, läuft 44 Wochen. Kandidat ist wohl A-Jugendtrainer Bernd Rohrbacher, der beim SV Hasborn in der Oberliga gearbeitet hat.

Dass die Fußball-Lehrer-Ausbildung neben Sportpraxis auch Trainingslehre, Sportmedizin oder Didaktik und Methodik umfasst, schreckt Fellhauer nicht: „Natürlich gehört eine ganze Menge Theorie dazu, aber warum sollte ich mir das nicht zutrauen? Ich habe doch zehn Monate Zeit, zu lernen.“

Ferner fehlte gestern beim Training. Ein Treffen mit Benjamin Weigelt vom Drittligisten SV Wehen Wiesbaden wollte er nicht bestätigen. „Der ist nicht interessanter als andere auch. Außerdem kommt es doch öfter vor, dass ein Co-Trainer alleine mit der Mannschaft arbeitet. Da sollte man nicht zu viel hineingeheimnissen“, sagte der FCS-Trainer.

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