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FCS-Frauen enttäuschen gegen Jena

Die FCS-Frauen ereichten im Heimspiel gegen den Vorletzten USV Jena nur ein Unentschieden.

Die FCS-Frauen ereichten im Heimspiel gegen den Vorletzten USV Jena nur ein Unentschieden.

Saarbrücken. Angespannt beobachteten 386 Zuschauer im Stadion Kieselhumes die letzten Minuten des Fußball-Spiels zwischen den Bundesligisten 1. FC Saarbrücken und dem USV Jena – in der Hoffnung, irgendeine FCS-Spielerin möge den Ball doch noch im Kasten des Vorletzten aus Jena unterbringen. Doch es blieb beim 1:1 (1:0) in diesem Abstiegskampfspiel. Unter dem Strich ein gerechtes Ergebnis.

Mit Cynthia Uwak, die in letzter Sekunde nach zehn Stunden Flugzeit vom Afrika-Cup zurückkam, zeigte der FCS eine engagierte erste Halbzeit und erzielte das erhoffte frühe Tor. Uwak setzte in der 9. Minute Juliana Edwards in Szene, die flach in die kurze Ecke traf. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kurios: In der 39. Minute blockte Uwak einen Erfolg versprechenden Schuss ihrer Mitspielerin Sarah Karnbach vor dem Jenaer Tor mit dem Kopf ab.

Nach der Pause ließ der FCS dann Angriffsbemühungen weitgehend vermissen, was Jena ein Chancenplus und den Ausgleich bescherte. Nach einem Eckball und einer anschließenden Flanke von der rechten Seite musste Carolin Schiewe am langen Pfosten nur noch zum 1:1 einnicken (68.).

Die Schlussoffensive der Saarbrückerinnen, die nochmal alle Kräfte mobilisierten, blieb erfolglos. Der Siegeswille beider Mannschaften war in dieser Phase zu spüren und zeigte sich in einer hohen Zahl an Fouls.

„Die zweite Hälfte war schwierig“, gab Noémy Beney zu, die im Mittelfeld des FCS über 90 Minuten ackerte: „Wir hatten Mühe, Ruhe ins Spiel zu bringen. Und am Ende haben wir alles probiert.“ Trotz allem wertet der FCS den Punkt nicht als Rückschlag. „Wir werden weiterkämpfen“, versprach Beney. „Die Situation bleibt die gleiche“, resümierte FCS-Trainer Stephan Fröhlich, der mit seiner Mannschaft von Platz zehn auf Rang neun kletterte. Und er ergänzte: „Abstiegskampf ist kein Selbstläufer.“ 
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