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FCS-KSC: Gute Leistung gegen Spitzenreiter

0:0 spielte der FCS gegen den KSC.

0:0 spielte der FCS gegen den KSC.

Saarbrücken. Auch torlose Fußball-Spiele können gut sein – und sie können einen Gewinner haben. Beides trifft auf das 0:0 am Samstag zwischen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken und Karlsruher SC zu. Der Gewinner heißt Jürgen Luginger, denn seine Mannschaft hat mit ihrem couragierten Auftritt den Arbeitsplatz des 45-jährigen Bayern vorerst gerettet. „Der Trainer gehört zu dieser Mannschaft. Und wir hoffen, dass er noch lange bei uns bleibt“, sagte Mittelfeldspieler Sven Sökler nach der Partie.

Sökler hätte zwei Minuten nach der Pause alle Zweifel an Lugingers Zukunft zerstreuen können. Doch an seinen Schuss kam KSC-Torwart Dirk Örlishausen noch mit den Fingerspitzen dran. Er lenkte den Ball an den Innenpfosten. Pech für den FCS. Es war bereits der zweite Aluminium-Treffer, den die 5130 Zuschauer im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion zu sehen bekamen. Nach schönem Pass von Sökler hatte der ebenfalls starke Ufuk Özbek den Ball mit der Brust angenommen und ihn aus 17 Metern an die Querlatte geschossen (13. Minute). „Wir hatten vielleicht mehr Spielanteile“, sagte Luginger, „die Chancen waren aber ausgeglichen.“ Stimmt. Denn fünf Minuten nach dem Özbek-Schuss klärte FCS-Verteidiger Tim Knipping nach einem Schussversuch von Jan Mauersberger auf der Linie.
Im zweiten Durchgang stand plötzlich ein Debütant im Mittelpunkt. Nach einem Kopfball von Rouven Hennings klärte Artur Schneider auf der Linie. „Es war geil, nein, super geil“, freute sich Schneider über seine erste Berufung in die Startformation, wo er den gesperrten Lukas Kohler ersetzte.
„Einer für den anderen“

Hellwach zeigte sich der FCS auch in der Schlussphase, als der Tabellenführer den Druck noch einmal deutlich erhöhte. Bezeichnend für die Einstellung der Mannschaft war aber eine Situation aus der 84. Minute: Vier Mal kamen KSC-Spieler im FCS-Strafraum zum Schuss, immer wieder warf sich ein Blau-Schwarzer in die Schussbahn, bis die Situation bereinigt war. „So muss es sein, einer für den anderen“, lobte Torhüter Benedikt Fernandez: „Ich bin zufrieden.“

Das ist die Clubführung nach drei Spielen innerhalb von sieben Tagen auch. Und obwohl es aus den Duellen mit Kickers Offenbach (0:2), Arminia Bielefeld (2:4) und Karlsruhe (0:0) nur einen Punkt gab, macht die Leistungssteigerung gegen die Spitzenmannschaften Mut im Abstiegskampf. Ein Trainerwechsel scheint vom Tisch, denn der für den sportlichen Bereich zuständige Vize-Präsident Harald Ebertz beantwortete die Frage, wie es beim FCS weitergehe, eindeutig: „Natürlich mit Jürgen Luginger.“



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