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FCS-Keeper Nummer eins ist noch verletzt

FCS-Keeper Enver Marina muss sich noch eine Weile auf seinen nächsten Einsatz für seinen Club gedulden. Der Keeper hat seine Verletzungen noch nicht ganz überwunden.

FCS-Keeper Enver Marina muss sich noch eine Weile auf seinen nächsten Einsatz für seinen Club gedulden. Der Keeper hat seine Verletzungen noch nicht ganz überwunden.

  Adduktoren sind Muskeln. Beim Menschen ist er unter anderem dafür zuständig, ein abgespreiztes Bein wieder in die Ausgangslage zu bringen. Funktioniert der Muskel im Oberschenkel nicht, hat der Mensch definitiv ein Problem, das Enver Marina (32) nur zu gut kennt. Der Torhüter des Fußball-Oberligisten 1. FC Saarbrücken hat seit November 2008 „Huddel mit den Adduktoren“, wie er sagt. Der war so schwerwiegend, dass er bis heute nicht mehr spielen konnte. Auch am Samstag beim Spiel des FCS in Niederauerbach (14.30 Uhr) kann der Kapitän nicht zwischen den Pfosten stehen. FCS-Trainer Dieter Ferner: „Er ist noch nicht so weit.“ Er will sich erst heute entscheiden, wer Marina im Westpfalz-Stadion vertritt. Zur Auswahl stehen: Maximilian Böhmann, Fabian Seel oder Neuzugang Tobias Rott. Ferner: „Ich entscheide das sehr kurzfristig.“

Marina ist erst seit einer Woche wieder im Mannschaftstraining, die Adduktoren halten sich noch ruhig. Der Albaner: „Was schmerzt sind die anderen Muskeln, die Belastung im Training ist schon eine andere, als die im Kraftraum“. Im Kraftraum hat er sich in den vergangenen Monaten des Öfteren gequält. Der war so etwas wie der letzte Strohhalm für Marina, denn die Ursache für seine Probleme kennt niemand. Weder er, noch die Ärzte. Eine Odyssee hat er hinter sich. Die Untersuchungen ergaben lediglich, dass der Muskel in Ordnung ist, reibungslos funktioniert, aber dennoch schmerzte.

Sogar eine Leisten-OP ließ Marina Anfang Januar über sich ergehen. Der Keeper: „Weil wir dachten, die Schmerzen kämen von da.“ Kamen sie aber nicht. Beim ersten Lauftraining schmerzten die Adduktoren wieder. Marina: „Das Schlimmste an dem ganzen Fall war die Unsicherheit, was denn nun los ist.“ Zu sagen, dass Schmerzen da sind, obwohl die Ärzte keine feststellen können. Ferner: „Eine unschöne Situation“. Doch der Kraftraum bewirkte was, Marina stärkte die Rücken-, Rumpf- und Beinmuskulatur. Er sieht jetzt nicht nur fitter aus, er hat „auch keine Schmerzen mehr. Ich hoffe, dass er Mitte März wieder im Kasten steht“. Der Keeper ist dem Trainer wichtig: „Er ist bei Eins-gegen-Eins eine Klasse für sich und hat eigentlich keine Schwächen“.

Marina hört das natürlich gerne, vertraut aber auch auf die, die ihn vertreten sollen. Marina: „Das sind alles gute Jungs. Wenn wir ein frühes Tor schießen, läuft es dort von selbst“. Marinas Ziel mit seinem Verein ist ganz klar: „Ich will mit dem FCS ungeschlagen Meister werden. Die Qualität haben wir.“ szn/avm 
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