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FCS: Nur zwei Treffer in drei Pflichtspielen

Saarbrücken. Nach drei Pflichtspielen in dieser Saison wartet Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken auf einen Sieg. Neben dem 1:3 im DFB-Pokal gegen Zweitligist Erzgebirge Aue stehen in den Punktspielen mit dem 1:1 gegen Aufsteiger Chemnitzer FC und dem 0:0 bei Zweitliga-Absteiger RW Oberhausen zwei Remis zu Buche. Stürmer Markus Fuchs und Abwehrspieler Marc Lerandy (mit der Hand) erzielten die zwei Tore in den drei Partien. Das Mittelfeld, in der abgelaufenen Saison mit 31 Treffern die „Torfabrik“ des FCS, ging leer aus.



„Wir brauchen einen, der sich da vorne mal bedingungslos reinhaut“, sagte Abwehrspieler Christian Eggert nach dem Spiel in Oberhausen am Dienstagabend, „nimm den Ufuk: In der Vorbereitung hat der alles getroffen. Und jetzt?“ Ufuk Özbek ist bemüht, scheint aber mit der Rolle im Zentrum hinter der Spitze derzeit überfordert. „Ich habe gekämpft, solange ich konnte, habe die Bälle gefordert“, meinte der 18-Jährige, „es fehlt im Moment immer ein Tick, aber ich versuche mich nicht verrückt zu machen“. In Oberhausen hatte er Pech, als seine Volleyabnahme vor der Linie abgeblockt wurde (18. Minute). „Ihm fehlt im Moment die Unbekümmertheit, im Training macht er solche Dinger weg“, sagt Trainer Jürgen Luginger, „vergangene Vorrunde hatten wir ein ähnliches Problem, wir brauchen einfach noch etwas Geduld“.

 Özbek trifft nicht – wie das gesamte Mittelfeld
Manuel Stiefler musste mit einer Rückenprellung ausgewechselt werden, Sven Sökler und Tim Kruse waren die stärksten Saarbrücker. Söklers Schuss nach technisch brillanter Ballmitnahme war hart und platziert – aber RWO-Torwart Michael Melka reagierte stark (57.). „Wenn der passt, ist der ein Kandidat für das Tor des Monats, aber mir klebt das Pech im Moment an den Füßen“, sagte Sökler, der drei Minuten vor dem Ende den Außenpfosten traf. „Im Mittelfeld hatten wir viel Platz, rund um den Strafraum war es eng“, sagte Kruse, „aber der Trainer hat niemanden verboten, aufs Tor zu schießen“. Für Eggert steht fest: „Wir brauchen mal eine Führung, dann platzt der Knoten.“ Die nächste Chance dazu gibt’s morgen, 18.30 Uhr, wenn der FC Carl Zeiss Jena zu Gast ist. cor

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