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FCS - Osnabrück: Pisano ist wieder dabei

Wenn Saarbrücken heute gegen Osnabrück spielt, wird einer wieder dabei sein, der sich fast sechs Monate mit Verletzungsproblemen herumquälte.

Wenn Saarbrücken heute gegen Osnabrück spielt, wird einer wieder dabei sein, der sich fast sechs Monate mit Verletzungsproblemen herumquälte.

Saarbrücken. Er nimmt den Ball an, dreht sich, zieht ab. Zack – das Leder landet im Netz. Wenn man Giuseppe Pisano von Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken beim Training zuschaut, könnte man kaum glauben, dass der 23-Jährige gerade erst eine fast sechsmonatige Leidenszeit hinter sich hat. „Es begann im Februar mit der Diagnose Bauchmuskelentzündung“, erzählt der Stürmer: „Damals standen wir, man kann es ja heute kaum glauben, richtig tief im Abstiegskampf. Nach einer nicht so guten Vorrunde begann es auch bei mir, gerade richtig gut zu laufen.“ Die medizinische Abteilung versuchte alles, doch Pisanos Beschwerden blieben. Im April hieß es dann: Schambeinentzündung. Mit Spritzen und Medikamenten behielt man das Problem im Griff, schließlich traf Pisano mit schöner Regelmäßigkeit – vergangene Saison acht Mal.

„Ich hatte mit dem Trainer vereinbart, dass ich pausiere, sobald wir gerettet sind, und dass ich im Sommer eine Reha mache“, erzählt Pisano. Physiotherapeut Bernd Restle stellte in Düsseldorf dann aber einen Leistenbruch fest. „Am 20. Juni kam ich unters Messer. Das war schon ein Schlag. Gott sei Dank waren meine Familie und meine Freunde bei mir und haben mich aufgefangen“, sagt Pisano.

Danach führte sein Weg erstmal in die Reha. Die kleinen, täglichen Schritte zurück auf den Platz fielen Pisano schwer, auch mental. „Ich bin so froh, wieder da zu sein“, sagt er, „natürlich hänge ich in Sachen Fitness hinterher, aber es wird täglich besser“. Das Krafttraining sieht man ihm an. Der einst schmächtige Junge hat an Muskulatur zugelegt. „Aber ich denke, dass das meinem Spiel gut tun wird. In der 3. Liga musst du dich ja richtig in die Zweikämpfe reinhauen.“ Dass neben ihm Markus Fuchs, Marcel Ziemer und Johannes Wurtz um einen Platz im Sturm kämpfen, beschäftigt Pisano wenig: „Ich bin kein Typ, der Kampfansagen macht. Ich habe letzte Saison meine Qualitäten gezeigt. Ich spiele Fußball, um unter den ersten Elf zu stehen.“

Im Heimspiel heute, 19 Uhr, gegen Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück wird Pisano wohl nicht von Beginn an spielen. „Ich würde ja gerne, aber dann kann der Trainer mich nach 35 Minuten sicher einsammeln.“ Zumindest wird er erstmals wieder zum Kader gehören – auch weil Ufuk Özbek wahrscheinlich fehlen wird. Er musste unter der Woche mit Migräne und Kreislaufproblemen pausieren. „Wenn ich mal zehn Minuten spielen könnte, wäre das toll“, hofft Pisano.

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