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FCS: Seit 18 Liga- Spielen ungeschlagen

Morgen spielt Saarbrücken gegen
Darmstadt.

Morgen spielt Saarbrücken gegen Darmstadt.

Aalen. Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken ist seit 18 Liga- Spielen ungeschlagen – eine Konstanz, die sich im Spiel der Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger derzeit nicht widerspiegelt. Wie im Spiel beim SV Babelsberg (3:1) und gegen den VfL Osnabrück (2:2 nach 2:0-Führung) konnte der FCS beim 1:1 (1:0) am Samstag beim VfR Aalen nur eine Halbzeit lang überzeugen. „Wenn man den Grund dafür sofort nennen könnte, würden wir es sofort abstellen“, sagte Luginger. Er versprach aber für das Heimspiel gegen Darmstadt 98 morgen um 19 Uhr Besserung: „Wir werden uns ändern und zwei gute Halbzeiten abliefern.“

Am Samstag gehörte dem FCS der erste Durchgang. Saarbrücken präsentierte sich in guter Verfassung. Präsent in den Zweikämpfen, gedankenschnell im Kombinationsspiel, mit der richtigen Mischung von direktem Kurzpassspiel und Steilpässen. Das 1:0 nach neun Minuten war das Resultat. Marcel Ziemer traf nach schöner Einzelleistung. „Ich habe versucht, alles reinzuhauen, aber bei den Temperaturen war es schwer“, analysierte der Torschütze seine gute Leistung kritisch: „Ich hätte sicher den ein oder anderen Ball noch besser verarbeiten können.“

In der 20. Minute kombinierte sich der FCS über sechs Stationen in die Aalener Hälfte. Marius Laux passte in die Schnittstelle der Abwehr und Ziemer erhöhte auf 2:0 – das dachten 3221 Zuschauer. Doch Schiedsrichter Marcel Unger gab den Treffer nicht. Er entschied auf Abseits. TV-Bilder beweisen: eine Fehlentscheidung. „Nach einem 0:2 wäre Aalen sicher nicht wiedergekommen“, meinte Luginger.

Wie beim 2:2 gegen Osnabrück kam dann eine andere FCSMannschaft nach der Pause aus der Kabine. „Wir haben vergessen, in die Zweikämpfe zu kommen“, schimpfte Abwehrspieler Christian Eggert, „wir haben keine zweiten Bälle mehr gewonnen“. So durfte Martin Dausch ungehindert flanken, Sven Sökler ließ Thorsten Schulz unbedrängt köpfen – schon stand es 1:1 (49. Minute). „Danach konnten wir uns bei Enver Marina bedanken, dass wir noch einen Punkt mitgeholt haben“, sagte Giuseppe Pisano, der bei der einzigen FCSChance in der zweiten Hälfte einen Schritt zu spät kam (65.)

Auf dem Posten war FCS-Torwart Marina, der gegen den zwei Mal freistehenden Robert Lechleitner stark parierte (53., 66.). So blieb es beim leistungsgerechten 1:1. Dem FCS war nach einer starken Leistung in Halbzeit eins bei 30 Grad die Luft ausgegangen. „Wenn wir so 80 Minuten spielen können, sind wir dort, wo wir hin wollen“, sagte Luginger. Ufuk Özbek wird morgen sitzen, wo er nicht möchte – auf der Tribüne. Nach einem Foul an Stanislaus Bergheim an der Mittellinie (87.) sah er die Rote Karte.

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