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FCS: Unentschieden gegen Regensburg – Grgic fliegt vom Platz



Von SZ-Mitarbeiter Patric Cordier

Saarbrücken. Fußball ist gerecht, und am Ende einer Saison gleicht sich alles aus – zumindest beim Vergleich der Drittligisten 1. FC Saarbrücken und Jahn Regensburg scheinen die altbekannten Phrasen wieder einmal zu stimmen. Beim 2:2 im Hinspiel war der FCS die bessere Mannschaft, beim 0:0 am Samstag vor 4123 enttäuschten Zuschauern im Ludwigsparkstadion musste er mit der Punkteteilung zufrieden sein. „Wir hatten einfach keine Mittel, diesen Gegner auszuspielen“, sagte FCS-Trainer Jürgen Luginger: „Nach dieser Leistung muss man mit dem Punkt zufrieden sein.“
 
„Das war sicher kein Augenschmaus“, erklärte der Saarbrücker Ersatzkapitän-Vertreter Stephan Sieger zur zerfahrenen und zeitweise hektischen Partie. Kapitän Marcus Mann ist verletzt, Vertreter Nico Zimmermann war gesperrt – so trug Sieger erstmals die Spielführer-Binde. Er erklärte: „Abstiegskampf führt halt manchmal auch zu Abstiegskrampf.“
Nach nur 50 Sekunden hätte aus dem Krampf ein Beinbruch werden können. FCS-Verteidiger Christoph Buchner rannte Oliver Hein über den Haufen, Schiedsrichter Tim Sönder aus Kiel entschied auf Strafstoß. „Ich habe mich nur auf den Ball konzentriert, gehe zum Kopfball – plötzlich fällt einer vor mir hin“, schilderte Buchner das Duell mit dem 20 Zentimeter kleineren Regensburger. Mahmut Temür vergab die Chance zur frühen Gästeführung. Er schoss den Strafstoß übers Tor.

Positiv gesehen lösten beide Mannschaften die von den Trainern gestellten Defensivaufgaben nahezu perfekt. Die Spielbeurteilung der Zuschauer lautete dagegen „Fehlpass-Festival“. So führte eine Standardsituation zur ersten FCS-Chance. Nach einem Freistoß von Marcel Schug traf Giuseppe Pisano per Kopfball die Latte (18. Minute). Und einmal sah es am Samstag auch nach Fußball aus. Der ansonsten schwache Velimir Grgic setzte sich auf der rechten Seite durch. Seine Flanke leitete Schug per Kopfball zu Sieger weiter. Dessen Flugkopfball traf Jahn-Torwart Michael Hofmann am Arm (40.). „Der konnte gar nicht mehr reagieren“, sagte Sieger kopfschüttelnd: „15 Zentimeter nach links – und der Ball ist drin.“

Auch die defensiv starken Gäste zeigten einmal, dass sie mit dem Ball umgehen können. Ein Fallrückzieher in der 52. Minute von Tobias Schweinsteiger, Bruder von Bayern Münchens Bastian, war ein technischer Leckerbissen, die Parade von FCS-Torwart Enver Marina stand dem aber in Nichts nach – er war am Samstag ein sicherer Rückhalt.
Bitter für den FCS: Grgic sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (77.), und auch Sieger wird am 2. April nach der Länderspiel-Pause im Spiel bei Rot-Weiß Ahlen wegen der fünften Gelben Karte gesperrt fehlen.
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