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FCS: Wir-Gefühl im Schwarzwald stärken

Saarbrücken. „Jetzt geht es ab ins Camp“ – mit diesen Worten verabschiedeten sich Maik Schutzbach und Manuel Stiefler am Montag nach dem Laktattest an der Landessportschule. Der Verteidiger und der Mittelfeldspieler sind mit der Mannschaft des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken zu einer „Teambuilding-Maßnahme“ in den Schwarzwald aufgebrochen. „Das wird wie ,Ich bin ein Star, holt mich hier raus’, nur dass man bei uns keinen rauswählen kann“, scherzte FCS-Trainer Jürgen Luginger, „außer Giuseppe Pisano (Anm. d. Red: wurde am Montag an einem Leistenbruch operiert) fehlen nur Abdul Kizmaz und Johannes Wurtz. Die zwei haben verlängerten Urlaub, weil sie ja mit der A-Jugend noch gespielt haben.“

Essen selbst zubereiten, Tische decken und Geschirr abspülen

Die Mannschaft klettert und fährt Rad in der Abgeschiedenheit des Schwarzwald-Camps. Denn: „Ziel ist es, die Neuen schnellstmöglich zu integrieren, dazu ist es ganz gut, dass die Mannschaft fast völlig unter sich ist“, sagt Luginger. Zwar stehen keine Würmer, Raupen oder Spinnen auf dem Speiseplan, aber die Spieler müssen ihr Essen selbst zubereiten, Tische decken und Geschirr abspülen. „Maik Schutzbach ist der Chefkoch“, erzählt Neuzugang Sven Sökler, „am Montag gab es Geschnetzeltes mit Reis – es wurde alles aufgegessen. Nicht nur weil wir Hunger hatten, es hat auch sehr gut geschmeckt.“ Untergebracht sind die Jungs in einer Berghütte.  „Auf jedem Zimmer liegen sechs Mann“, berichtet Sökler weiter, „es ist das erste Mal seit bestimmt 15 Jahren, dass ich in einem Schlafsack schlafe.“



Der Gemeinschaft in der Hütte folgen gemeinsame Aktivitäten im Umfeld. „Heute Morgen sind wir etwa 16 Kilometer Mountainbike gefahren“, sagte Söckler am Dienstag, „dabei mussten wir mit einer Karte den günstigsten Weg finden. Da muss man sich schon richtig gut abstimmen.“ Am Ende der Radtour ging es dann zum Kletterfelsen. „Das waren bestimmt 500 Meter. Ich habe da oben schon Schnee gesehen“, scherzte Marc Lerandy nach dem Aufstieg über 50 Meter und dem anschließenden Abseilen, „das ist eine echte Herausforderung. Die ganze Aktion ist klasse, wir sind schon richtig zusammengewachsen.“

Der Sinn des Ausflugs ist erfüllt, sagt Luginger: „Natürlich hilft es der Mannschaft, aber dieses Erlebnis bringt auch jeden Einzelnen ein Stück weiter.“ Am Mittwoch endet das Abenteuer-Camp, am Donnerstag startet die „echte“ Vorbereitung auf dem Platz.

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