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FCS bangt um Einsatz von Reisinger

 Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat seinen Kader für den Abstiegskampf reduziert.

Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat seinen Kader für den Abstiegskampf reduziert.

Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken muss im Heimspiel gegen Jahn Regensburg an diesem Samstag (14 Uhr, Ludwigspark-Stadion) wohl auf Stürmer Stefan Reisinger verzichten. „Er hat sich schlapp gefühlt“, erklärte Trainer Fuat Kilic am Freitag, „aber die Blutwerte sind in Ordnung.“

Erste Befürchtungen, es handele sich um Pfeiffersches Drüsenfieber, haben sich nicht bestätigt. „Ich will es auf jeden Fall probieren“, sagte Reisinger vor dem Abschlusstraining, „wir brauchen einfach die drei Punkte.“ Doch Reisinger musste den letzten Test abbrechen.

„An der taktischen Ausrichtung wird das nichts ändern“, sagte Trainer Kilic, „wir haben eine Vorstellung, wie der 1. FC Saarbrücken auftreten soll – vor allem bei Heimspielen.“ Kilics Philosphie vom Fußball ist vor allem agressives Pressing, den Gegner sofort unter Druck setzen. „Feuer ist wichtig, aber man muss auch den Kopf einschalten. Regensburg hat vor allem in Zentrum große spielerische Qualität und ist enorm effektiv im Konter und Abschluss“, sagte Kilic.

Wichtig wird es also, dass die Defensive steht – vor allem die Innenverteidigung. Dort harmonierten zuletzt Kevin Pezzoni und Florian Ballas. Obwohl Pezzoni im Spiel beim 1. FC Heidenheim (1:2) am vergangenen Samstag den Strafstoß zum 0:1 verursachte und Ballas einmal als letzter Mann mit einem Hackentrick eine Situation bereinigte. „Ich bin jemand, der Dinge halt gerne spielerisch löst“, sagte Ballas: „Ich muss wohl noch lernen, den Ball einfach nach vorne zu schlagen.“ Auch darum haben die zwei „Langen“ keinen Freibrief. Kilic betonte: „Tim Knipping arbeitet toll, und auch Nils Fischer zeigt hervorragende Trainingsleistungen.“

Und mit Raffael Korte und Philipp Hoffmann kehren zwei zuletzt gesperrte Spieler in das Aufgebot zurück. „Der Konkurrenzkampf ist da“, sagte Kilic, „mir fällt es schwer, den ein oder anderen draußen zu lassen. Genau das ist gut.“

Die Stimmung ist vor dem wichtigen Spiel gegen Regensburg nicht nur gut, beinahe ausgezeichnet. Den Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, verspürt niemand. Vielmehr die Gier, die Punkte einfahren zu wollen. „Wir gehen alle davon aus, dass wir jedes Spiel gewinnen. Auch gegen Regensburg“, sagte Ballas. cor
 
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