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FCS gewinnt Saarlandpokal gegen Mettlach - die Fotos

Nach Manuel Zeitz und Marcus Mann hat nun auch Nico Zimmermann seinen Abschied vom 1. FC Saarbrücken angekündigt. Der Leistungsträger wechselt zu Eintracht Braunschweig und sucht dort seine Chance in der 2. Liga.

Nach Manuel Zeitz und Marcus Mann hat nun auch Nico Zimmermann seinen Abschied vom 1. FC Saarbrücken angekündigt. Der Leistungsträger wechselt zu Eintracht Braunschweig und sucht dort seine Chance in der 2. Liga.

Dillingen. Der Gewinner des Saarlandpokals 2011 heißt 1. FC Saarbrücken. Der Drittligist besiegte gestern Abend Saarlandligist SV Mettlach mit 3:2 (2:0). „Kulisse und Stimmung waren dem Endspiel würdig“, sagte Franz-Josef Schumann, der Präsident des Saarländischen Fußball-Verbandes, während die FCS-Fans schon vom „Europapokal“ sangen.

Rund 100 Helfer des ausrichtenden Vereins FV Diefflen bemühten sich im Dillinger Parkstadion um einen reibungslosen Ablauf. Dennoch bildeten sich am einzigen Zugang zum Stadion vor der Partie lange Schlangen, bis schließlich 5400 Zuschauer ihre Plätze eingenommen hatten.

Kurz vor dem Anpiff gab sich Mettlachs Trainer Werner Weiß gelassen: „Tolles Wetter, tolle Atmosphäre, ein klasse Spielfeld – da musst du als Spieler rausgehen und einfach Spaß habe.“ Drei Minuten waren gespielt, als die Freude beinahe ganz auf der Seite des großen Außenseiters gewesen wäre. Nach einem Eckball von Salvatore Frenda segelte Thomas Kiefer am Fünfmeterraum am Ball vorbei.

Es dauerte danach bis zur 13. Minute, ehe der Favorit aus Saarbrücken erstmals eine Lücke im geschickt gestaffelten Abwehrverband des SV Mettlach fand. Beim Schuss von Nico Zimmermann von der Strafraumgrenze aus reagierte der 46 Jahre alte Thomas Beining im Mettlacher Tor aber glänzend.

Danach einwickelte sich das erwartete Spiel auf ein Tor. Nach einer Flanke von Manuel Stiefler traf FCS-Mittelfeldspieler Stephan Sieger mit einem Kopfball die Latte (26.  Minute), dann scheiterte Marc Lerandy mit einem Schuss aus 25 Metern an Beining (27.). Als sich die FCS-Fans schon mit dem torlosen Pausenstand anfreunden wollten, brach Markus Fuchs den Bann. Nach einer Flanke von Abwehrspieler Lerandy nahm der FCS-Angreifer den Ball mit der Brust an und „schummelte“ ihn unter Beining hindurch ins Netz – das 1:0 in der 42. Minute. 180 Sekunden später war die Partie dann scheinbar schon entschieden. Nach einer Flanke von Manuel Zeitz zog Sieger aus spitzem Winkel ab, der Ball landete im langen Eck – beim 2:0 war Beining ohne Chance.



„Wir haben uns sehr schwer getan“, sagte FCS-Sportdirektor Dieter Ferner zur Pause, „ich hoffe, dass wir jetzt die Räume bekommen, um weitere Treffer zu erzielen“. Doch das nächste Tor bejubelten die Mettlacher. Thomas Will versetzte Sieger, dessen Mitspieler Lerandy störte nicht konsequent genug. Will zog ab und traf aus 20 Metern genau in den Winkel – das 1:2 in der 48. Minute war ein Traumtor. Als Zimmermann in der 70. Minute nach Kopfball-Ablage von Fuchs das 3:1 für den FCS erzielte, schien wiederum alles klar. Doch fünf Minuten vor Schluss traf Khalil Rizk per Kopf zum 2:3-Anschlusstreffer – und es wurde wieder spannend. Zu mehr reichte es für den tapfer kämpfenden Saarlandligisten aber nicht mehr. Der FCS freut sich nach diesem Pflichtsieg auf den DFB-Pokal.

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