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FCS gewinnt in Dortmund 2:1

Fußball-Drittligist 1. FCS Saarbrücken hat nach drei Niederlagen wieder einen Sieg eingefahren.

Fußball-Drittligist 1. FCS Saarbrücken hat nach drei Niederlagen wieder einen Sieg eingefahren.

Dortmund. Sie ziehen sich wie ein Roter Faden durch die bisherige Saison des 1. FC Saarbrücken: Torwartfehler. So profitierte der Fußball-Drittligist am Samstag beim 2:1 (1:0)-Erfolg bei Borussia Dortmund II profitierten zunächst von einer Fehlleistung des BVB-Schlussmannes Mitch Langerak. Nach einem Steilpass des überragenden Sven Sökler wollte der Australier mit Bundesliga-Erfahrung den Ball zunächst wegschlagen, entschied sich aber dafür, ihn aufzunehmen. Doch da war ihm das Spielgerät bereits durch die Beine gerollt. Marius Laux (er spielte links im Mittelfeld) war mitgelaufen und schob den Ball über die Linie – das 1:0 nach nur acht Minuten. Sven Sökler fungierte als zentraler Mittelfeldspieler, lieferte ein unglaubliches Pensum. „Auf der Position muss man halt laufen“, sagte er nach dem Sieg bescheiden. Sein Bruder Marcel musste rechts im Mittelfeld ran. Für den Stürmer nicht die Idealposition und so behob Trainer Jürgen Luginger bereits nach 36 Minuten seinen Fehler, brachte Lukas Kohler. Im Sturm rieb sich Markus Hayer einmal mehr erfolglos auf. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben wenig zugelassen“, war Luginger mit Halbzeit eins zufrieden.

3150 Zuschauer in der Kampfbahn Rote Erde wurden im zweiten Abschnitt deutlich besser unterhalten. Chancen gab es fast im Minutentakt. Für den BVB scheiterten Jonas Hofmann (51.) und Ensar Enes Baykan (56.) am stark reagierenden FCS-Torwart Enver Marina. Auf der Gegenseite hatte alleine Tim Stegerer drei gute Chancen. In der 55. Minute brauchte der Neuzugang vom SV Auersmacher den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben, doch der Dortmunder Thomas Meißner flog heran und klärte auf der Linie. Acht Minuten später machte es „Stegi“ besser: Langerak konnte einen Schuss von Christian Eggert nicht festhalten, Tim Kruse legte quer und Stegerer erzielte im fünften Drittligaspiel sein erstes Tor – das 2:0. „Es ist noch immer wie ein Traum“, sagte Stegerer. Der wenig später zum Albtraum hätte werden können, denn der St. Arnualer verursachte mit einem Foul an Rico Benatelli einen Strafstoß. Doch Marina hielt den Elfer von Marcel Halstenberg 76.). „Enver hat gut gehalten“, lobte Trainer Luginger, „die Diskussion um einen Spieler ist mir ohnehin zu viel. Er ist Teil der Mannschaft.“ Doch 60 Sekunden nach der Glanztat kam der Rote Faden wieder zum Vorschein. Der Schuss von Kerem Derimbay war zwar leicht verdeckt, aber sicher nicht unhaltbar. Marina ließ das Leder unter dem Körper durchrutschen. Das 1:2 (77.) sollte aber der letzte Treffer bleiben.



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