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FCS kommt Pokal-Erlebnis teuer zu stehen

Der FCS ist im Achtelfinale des DFB-Pokals an Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund gescheitert.

Der FCS ist im Achtelfinale des DFB-Pokals an Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund gescheitert.

Die Liste ist lang, zu lang. Paolo da Palma und Jo Carlino haben alle Hände voll zu tun. Die Physiotherapeuten des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken fahren Überstunden, denn der FCS hat zwei Tage vor dem letzten Vorrundenspiel bei RW Erfurt (Samstag, 14 Uhr) fast mehr verletzte als gesunde Spieler. Stürmer Marcel Ziemer fällt in Erfurt definitiv aus. Er war im DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund (0:2) am Dienstag zur Pause wegen eines Ziehens im Oberschenkel ausgewechselt worden. Die genaue Untersuchung ergab einen Muskelfaserriss. „Ich habe bei einem Sprint nur einen kleinen Stich gespürt, aber es war nicht weiter schlimm“, erinnert sich Ziemer: „Vielleicht wäre es schlimmer geworden, wenn der Trainer mich nicht gleich rausgenommen hätte.“ Gestern lief der Stürmer zwar schon wieder. Wann er richtig zurückkehrt, ist aber offen: „Ich hoffe, dass ich der Mannschaft möglichst schnell wieder helfen kann.“

Das wäre wichtig, denn bei Thomas Rathgeber ist die alte Sprunggelenksverletzung wieder aufgebrochen, der Knöchel ist angeschwollen. Maurice Deville hat eine Verletzung am Wadenbeinköpfchen. So ist nach dem gestrigen Stand Vito Plut der einzige gesunde etatmäßige Stürmer im Kader. Doch auch in der Defensive hat der FCS den Pokalauftritt teuer bezahlt. „Ich habe von Pierre-Emerick Aubameyang einen Tritt in die Wade abbekommen“, erzählt Kim Falkenberg über die Entstehung des schmerzhaften Blutergusses: „Das fühlt sich gerade an wie ein Tennisball. Wir machen jetzt zwei Mal täglich Lymphdrainage, damit die Schwellung zurückgeht. Ich bin vorsichtig optimistisch.“ Muss er auch sein, denn Innenverteidiger Nils Fischer ist ebenfalls angeschlagen. „In der Nacht zu Mittwoch ist das Knie richtig vollgelaufen“, sagt Fischer: „Bänder und Knorpel sind in Ordnung, der Schleimbeutel hat wohl was abbekommen.“ Jetzt müssen die „heilenden Hände“ von da Palma und Carlino wirken. Genau wie bei Christian Eggert. Der durfte schon gegen Leipzig und Dortmund wegen Knieproblemen nur zuschauen.

„Ich hatte zuerst Schmerzen in der Streckung und Beugung, jetzt ist es nur noch in der Beugung“, erklärt der Mittelfeldspieler, dessen Einsatz fraglich scheint. Die medizinische Abteilung tut derzeit alles Menschenmögliche, um die Verletzen bis Samstag in einen spielfähigen Zustand zu versetzen. Gelingt das nicht, sollen Spieler aus dem Nachwuchs den Kader ergänzen. „Je kritischer die Situation, desto enger muss man zusammenrücken“, gibt sich Kim Falkenberg kämpferisch: „Jeder muss für den anderen einstehen. Gerade gegen eine Spitzenmannschaft wie Erfurt. Und die, die zuletzt nicht so viel gespielt haben, brennen ohnehin auf ihren Einsatz.“ Heute um 12 Uhr ist noch einmal Training in Saarbrücken. Danach wird sich entscheiden, wer die Reise nach Thüringen antreten wird. Bis dahin geht die Arbeit der Physiotherapeuten weiter.
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