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FCS mit letztem Aufgebot gegen Burghausen

 Abwehrspieler Yannick Bach fällt beim Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen Wacker Burghausen aus.

Abwehrspieler Yannick Bach fällt beim Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen Wacker Burghausen aus.

Saarbrücken. Als der Mannschaftsbus des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Freitagmorgen im Nebel Richtung Burghausen verschwand, war Yannick Bach nicht an Bord. „Am Dienstag ging es los mit Halsschmerzen, die habe ich aber nicht wirklich ernst genommen“, erzählt Bach. Zu Unrecht: Denn ein paar Tage später diagnostizierte der Arzt eine eitrige Mandelentzündung. „Am Mittwoch hatte ich plötzlich Fieber und Übelkeit, es ging nichts mehr“, sagt Bach. Antibiotika und sechs Tage Spielverbot werfen den Saarländer zurück. Dabei hätte Bach gute Chancen gehabt, beim Spiel gegen Wacker Burghausen (Samstag, 14 Uhr) in der Startformation zu stehen. „Yannick wäre der erste Kandidat gewesen, den gesperrten Kai Gehring zu ersetzen“, sagte FCS-Trainer Jürgen Luginger, „jetzt müssen wir sehen, ob Markus Pazurek oder Lukas Kohler spielen werden“.

Bei Bach, der aus der FCS-A-Jugend über die U23 den Sprung in den Drittliga-Kader geschafft hat, lösen die Worte Lugingers gemischte Gefühle aus: „Es freut mich zwar, wenn der Trainer das so sieht. Aber es tut auch richtig weh, jetzt wieder auf meine Chance warten zu müssen. Die Krankheit kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt.“

Ohne die defensiven Bach und Gehring, aber auch ohne die Stürmer Marcel Ziemer (Muskelverletzung im Oberschenkel), Markus Fuchs (Adduktoren) und Abdul Kizmaz (Aufbautraining) will der FCS in Niederbayern nach zwei Niederlagen in Folge an die alte Hochform anknüpfen. „Wir müssen uns wieder auf das konzentrieren, was wir können“, fordert Kapitän Stephan Sieger, „wir müssen hinten gut stehen und einfachen Fußball spielen.“ Erkenntnisse, die die Videoanalyse der 0:2-Niederlage gegen RW Erfurt noch verstärkte. „Wir hatten einfach zu viele leichte Ballverluste im Spiel nach vorne“, kritisiert Martin Forkel, „dann fehlte uns die Aggressivität gegen den Ball und den Gegner.“ Trainer Luginger ist sich sicher, dass die Mannschaft die richtigen Schlüsse aus den Rückschlägen gezogen hat: „Unser gesamtes Defensivverhalten muss besser werden. Wenn jeder nur einen Schritt weniger nach hinten macht, dann reicht es in der 3. Liga nicht mehr aus.“

Während Luginger die Antwort auf die Frage nach dem linken Verteidiger noch offen lässt (Pazurek zeigte in Bielefeld als Sechser eine gute Leistung, Kohler hat vergangenes Wochenende nach monatelanger Pause erstmals wieder in der U23 eine Stunde gespielt), hat er sich im Sturm bereits festgelegt: „Giuseppe Pisano hat im Training gezeigt, dass er wieder da ist. Er war zuletzt einige Male dicht dran an seinem ersten Saisontor. Wir hoffen natürlich, dass es am Samstag endlich klappt.“ Yannick Bach wird das Spiel mitverfolgen. „Ich höre mir die Übertragung im Fanradio an und verfolge den Live-Ticker“, verrät der 20-Jährige, „die Jungs werden das trotz der Ausfälle schon richten“.

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