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FCS muss heute in Oberhausen ran

Saarbrücken. Mit gemischten Gefühlen hat sich der Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken gestern auf den Weg nach Oberhausen gemacht. Das Spiel beim Zweitliga-Absteiger RW Oberhausen heute um 19 Uhr im Stadion Niederrhein löst vor allem bei Trainer Jürgen Luginger und Mittelfeldspieler Tim Kruse besondere Emotionen aus. „Ich war bei RWO Spieler, Trainer, Manager und auch Vorstandsmitglied“, erzählt Luginger: „Ich freue mich, viele Gesichter wieder zu sehen.“ Kruse hofft auf einen freundlichen Empfang: „Ich hatte bei RWO bis zum Abstieg vier schöne Jahre. Oberhausen hat eine verschworene Gemeinschaft, aber ein Hexenkessel ist das Niederrhein-Stadion bestimmt nicht.“

Womit man beim Wesentlichen angekommen ist: Der FCS will nach dem 1:1 zum Liga-Auftakt gegen den Chemnitzer FC und dem 1:3 im DFB-Pokal gegen Zweitligist Erzgebirge Aue ein Erfolgserlebnis. Von einer Drucksituation in dieser frühen Phase der Saison will Kruse nicht sprechen: „Druck machen wir uns nur selbst, weil wir unbedingt gewinnen wollen.“ Der Defensivspieler zeigte in beiden Pflichtspielen gute Leistungen. „Ich habe meine Anlaufzeit gebraucht“, gesteht der 28-Jährige, „mittlerweile passen die Pass- und Laufwege immer besser zusammen“.

In Oberhausen konnte der FCS in zehn Auftritten nie gewinnen. „Wir können und müssen uns jetzt voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren – und darum ist das Spiel ganz wichtig“, sagt Mittelfeldspieler Manuel Stiefler, der nach seinem Zehenbruch im Testspiel gegen Borussia Neunkirchen in den vergangenen Wochen nur mit schmerzstillenden Mitteln auflaufen konnte. „Wir brauchen den Sieg fürs Selbstvertrauen“, erklärt Stürmer Marcel Ziemer, dessen Fitnesskurve langsam nach oben zeigt. Kruse rechnet mit einem Geduldsspiel: „Das ist eine disziplinierte, defensiv starke Mannschaft.“ Das unterstrichen die „Kleeblätter“ bei ihrem starken Pokalauftritt gegen den Erstliga-Aufsteiger FC Augsburg. Erst in der letzten Minute der Verlängerung musste sich der Drittligist mit 1:2 geschlagen geben.

„Oberhausen und wir haben in Sachen Kondition die gleiche Ausgangssituation. Wir hatten nach dem Pokalspiel sogar einen Tag mehr zur Regeneration“, sagt Luginger – und ergänzt: „Wir müssen unsere Chancen einfach konsequenter nutzen und uns mit Toren für unser gutes Spiel belohnen.“
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