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FCS rutscht auf letzten Tabellenplatz

Der Trainer hatte seine Mannschaft mächtig umgestellt.

Der Trainer hatte seine Mannschaft mächtig umgestellt.

Der Tiefpunkt ist erreicht. Nach dem 3:3 (0:2) beim MSV Duisburg ist Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken auf den letzten Platz der Tabelle abgerutscht. Doch FCS-Trainer Milan Sasic bleibt seiner Linie, öffentlich nur Positives zu besprechen, treu: „In Rostock haben wir gut verteidigt, in Duisburg besser Fußball gespielt. Jetzt wollen wir beides
zusammenbringen.“

Nils Fischer (rechts) und Martin Forkel (links) verteidigten außen, Francois Marque und Tim Knipping innen. Davor agierte Christian Eggert. Das Mittelfeld bildeten Raffael Korte, Philipp Hoffmann, Vito Plut und Kim Falkenberg. Marcel Ziemer kehrte nach acht Wochen Verletzungspause in den Angriff zurück. In der ersten Halbzeit verzichteten beide Teams fast konsequent auf Defensivarbeit. Unter den Augen von FCS-Präsident Hartmut Ostermann nutzten die Gastgeber dies besser aus. Michael Gardawski und Sascha Dum deckten Abstimmungsprobleme auf Saarbrückens rechter Abwehrseite auf, Kingsley Onuegbu (8., 39. Minute) vollendete zum 2:0-Pausenstand.

„Man darf nicht nur die letzte Aktion sehen“, wehrte sich Sasic gegen Kritik an einzelnen Spielern, „man muss auch sehen, dass die Sache schon viel weiter vorne hätte bereinigt werden können und ich so den Ball von meinem Tor weg halte.“ Die Führung der Zebras war verdient – denn obwohl Marcel Ziemer (22., 26.) und Kim Falkenberg (32.) freistehend an Torwart Michael Ratajczak scheiterten, war Duisburg die bessere Mannschaft.

„Wir haben einen Punkt, den du nach der ersten Halbzeit nie mitnehmen darfst“, sagte der in der Schlussphase eingewechselte Andreas Glockner – ein Punkt, der wegen der Moral in der zweiten Hälfte in Ordnung geht. Ziemer leitete zu Beginn der zweiten Hälfte einen Angriff selbst ein, Falkenberg flankte, und Ziemer verkürzte auf 1:2 (49.). „Der Trainer hat gesagt, wir sollen an uns glauben“, verriet Ziemer aus der Halbzeitansprache. Der starke Korte nahm sich das zu Herzen, zog aus fast 30 Metern ab und traf in den Winkel zum 2:2 (54.). „Es war viel Platz, der Ball lag gut, da habe ich draufgehalten“, beschrieb Korte seinen Treffer.

Auch vom erneuten Rückstand – Kevin Wolze nutzte eine unübersichtliche Situation, in der Marque nach einem Zweikampf im Strafraum liegen geblieben war, zum 3:2 (65.) – ließ sich der FCS nicht entmutigen. Nach einem schönen Pass von Glockner besorgte Philipp Hoffmann den Endstand (80.).

Gut 500 FCS-Fans unter den 12.800 Besuchern feierten einen Punktgewinn, der wegen des Sieges von Wacker Burghausen in der Tabelle zunächst einmal nichts bringt. Doch Sasic bleibt positiv: „Wir haben ein tolles Spiel gesehen. Mit vielen Aktionen. Mit Fehlern. Mit Toren. Es war ein großer Punkt für uns.“
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