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FCS schlägt Elversberg mit 4:2

FCS-Fans feierten den Sieg

FCS-Fans feierten den Sieg

Elversberg. Es war gestern Abend das Spiel des Markus Fuchs im Waldstadion an der Kaiserlinde in Elversberg. Im Saarlandpokal-Viertelfinale gegen die SV Elversberg schoss der Stürmer seinen 1. FC Saarbrücken mit drei Toren ins Halbfinale. Und dabei ist Fuchs zur Zeit gar nicht erst Wahl beim Drittligisten. Nach großen Verletzungsproblemen in der FCS-Offensive bekam der 30-Jährige von Trainer Jürgen Luginger aber seine Chance.
„Ich habe gemacht, was ich kann, aber ich denke, heute haben wir uns alle den Sieg verdient“, hielt sich Fuchs nach „seinem“ Spiel zurück. Luginger reagierte optimistischer. „So wie Fuchser muss man spielen, wenn man seine Chance nutzen will. Wir haben ein tolles Spiel gesehen und verdient gewonnen“, sagte der FCS-Trainer.

Vor 4300 Zuschauer warfen beide Teams ihre stärkste Elf in die Schlacht, die von der ersten Minute an diese Bezeichnung verdient hatte. Bereits in der siebten Minute hatte die SVE die erste Großchance. Nach einem Eckball von Christian Mikolajczak köpfte Samir Kozarac aus fünf Metern aufs FCS-Tor, doch Schlussmann Enver Marina konnte den Ball abwehren. Fünf Minuten später lief Fuchs nach einem Missverständnis in der SVE-Abwehr allein auf das Tor, doch SVE-Schlussmann Marc Birkenbach wehrte den Ball mit einem starken Reflex ab. Beim anschließenden Eckball durch FCS-Kapitän Nico Zimmermann köpfte Innenverteidiger Marc Lerandy Zentimeter über das Tor.

Beide Mannschaften legten in der Anfangsphase ein hohes Tempo vor, und so ließ auch die nächste Torchance nicht lange auf sich warten – wieder für den FCS. Nach einer Kopfballverlängerung von Ukuf Özbek lief Manuel Stiefler allein auf das SVE-Tor zu und scheiterte ebenfalls an Birkenbach (19.). Auch in der nächsten Aktion war der starke Ex-Torwart des FCS wieder zur Stelle, als er einen Freistoß-Hammer von Zimmermann von der Strafraumgrenze über die Latte lenkte (25.).

Vier Minuten später war es dann aber soweit. Nach einer weiteren Flanke von Zimmermann köpfte Fuchs am zweiten Pfosten aus drei Metern das 1:0 (29.). Danach war die SVE an der Reihe. Andreas Backmann scheiterte mit einem Kopfball aus sechs Metern an Marina. Danach musste Backmann mit einer Fußverletzung vom Platz. Für ihn kam Stürmer Zouhair Bouadoud – und der feierte einen Top-Einstand. In der eigenen Hälfte kam er an den Ball, umspielte zwei FCS-Spieler und zog aus 25 Metern ab – Innenpfosten, Tor, 1:1 (43.).

Das flotte Spiel ging nach der Pause genauso weiter – mit dem Unterschied, dass der FCS seine Torchancen nutzte. Freistoß Zimmermann aus 25 Metern, Kopfball Fuchs – 1:2 (48.). Nur zwei Minuten später klingelte es erneut, als Manuel Stiefler aus spitzem Winkel mit dem Außenrist das 1:3 erzielte.

Wenig geschockt, spielte die SVE weiter nach vorne, und Stürmer Emre Güral packte den Zauberfuß aus. Per Freistoß aus 20 Metern zirkelte Güral den Ball genau in den Winkel – 2:3 (57.). Doch da war ja noch Markus Fuchs. Nach einem Konter schob der Mann des Tages zum 4:2-Endstand für den FCS ein. „Ich bin überrascht, wie wir die Gegentore kassiert haben. Das war teilweise eklatant. So kann man kein Spiel gewinnen“, sagte SVE-Trainer Günter Erhardt.

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