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FCS schließt Trainingslager mit einem Testspielsieg gegen Viktoria Köln ab

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken kommt mit gestärktem Selbstvertrauen aus dem fünftägigen Trainingslager an der Sportschule Duisburg-Wedau. Das abschließende Testspiel gegen West-Regionalligist Viktoria Köln konnte die Mannschaft von Trainer Dirk Lottner am Freitag mit 2:1 (1:1) für sich entscheiden. Doch das ist eine der besseren Nachrichten, die schlechte: Abwehrchef Peter Chrappan hat sich offenbar schwerer verletzt.

„Peter hat im Training gleich zwei Mal einen Schlag aufs Knie abbekommen“, sagt FCS-Sportdirektor Marcus Mann: „Das Gelenk ist stark angeschwollen, eine MRT-Untersuchung am Montag wird weiteren Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.“

Alexander Hahn (Aufbautraining), Jens Meyer (Knieprobleme) und Johannes Roßfeld (Schambein) waren erst gar nicht mit nach Duisburg angereist. Dennis Wegner (muskuläre Probleme) und Kevin Behrens mussten gegen Köln passen. „Es geht von Tag zu Tag besser, natürlich fehlt mir noch die Fitness“, sagt Behrens: „Dass ich nicht gespielt habe, war eine Vorsichtsmaßnahme.“

In Duisburg arbeitete Lottner mit seinen Spielern an der taktischen Abstimmung mit und gegen den Ball. Dabei konnte allerdings bis Donnerstag nur auf Kunstrasen trainiert werden. „Natürlich hätten wir uns gewünscht, mehr auf Naturrasen spielen zu können, aber es gibt keinen Grund, sich zu beklagen“, sagt Lottner: „Wir haben gemerkt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Gerade bei der Dreierkette sind wir doch noch sehr am Forschen.“

Das zeigte sich beim 0:1 der Kölner nach 23 Minuten. Dominik Rau verschob zu spät nach außen, wo Alexandre Mendy in Unterzahl geriet. Sven Kreyer ließ FCS-Torwart David Salfeld keine Abwehrchance. Salfeld konnte sich dafür in der Schlussphase mehrfach auszeichnen. „Auch Ricco Cymer wird noch seine Spielzeit bekommen“, sagt Lottner: „Wer beim Restrundenstart die Nummer eins sein wird, ist noch offen.“

Man merkte dem FCS-Spiel an, dass das bisherige Hauptaugenmerk der Trainingsarbeit auf der Defensive lag. Nach vorne blieb vieles Stückwerk. So musste ein Freistoß von Markus Mendler zum Ausgleich herhalten (37. Minute).

Die Neuzugänge Tammo Harder und Felitciano Zschusschen konnten im zweiten Durchgang ihren möglichen Wert für das Team andeuten. Vor allem Harder präsentierte sich zweikampf- und spielstark. Er hätte in der 87. Minute sogar das 3:1 makieren können, scheiterte aber freihstehend. So blieb es beim verdienten 2:1 durch Patrick Schmidt (74.).

„Es bleibt jetzt nicht mehr viel Zeit. Wir brauchen die größere Intensität in Spielsituationen“, sagt Lottner, der für Mittwoch ein weiteres Testspiel gegen Nordhausen abgeschlossen hat: „Ich bin sicher nicht unzufrieden mit dem Trainingslager. Wir hatten Zeit, noch enger zusammenzurücken. Es ist schade, dass die Neuzugänge erst so spät zu uns stoßen konnten. Das macht umso mehr klar: Wir müssen intensiv weiterarbeiten.“

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