L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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FCS sieht minimale Chance im heutigen Pokal-Knüller

Der FCS hofft auf die Sensation.

Der FCS hofft auf die Sensation.

Es gibt keinen guten Zeitpunkt für Verletzungen, aber es gibt ganz, ganz schlechte. So einen hat Christian Eggert erwischt. Ausgerechnet vor dem Achtelfinale des DFB-Pokals streikt das Knie des Mittelfeldspielers des 1. FC Saarbrücken. Ausgerechnet vor dem Wiedersehen mit seinen Ex-Club Borussia Dortmund. „Ich habe sechs Jahre für diesen Verein gespielt“, sagt Eggert, dessen Einsatz fraglich ist: „Herz und Verstand streiten sich. Ich will unbedingt gegen den BVB spielen, aber vielleicht ist es wichtiger, wenn ich Samstag wieder fit bin.“

Eggerts Teamkollege Philipp Hoffmann freut sich auf das Wiedersehen mit Eric Durm. „Wir haben zusammen in der Jugend gespielt. Bei uns war er ein exzellenter Offensivspieler, aber jetzt macht er seine Sache als Verteidiger auf dem Niveau sehr gut“, erzählt der Saarbrücker Mittelfeldspieler: „Er ist auch außerhalb des Platzes ein toller Typ.“
Viel geschrieben wurde zuletzt auch über Gästetrainer Jürgen Klopp, der sich laut eines FCS-Fans wegen der langen Verletztenliste, der fehlenden Rasenheizung und der angekündigten frostigen Temperaturen um „die deutsche Meisterschaft im Jammern“ bewirbt. Klopps Saarbrücker Kollege Milan Sasic geht in der Vorbereitung auf den Pokal-Knüller unerwartete Wege. Der als „harter Hund“ bekannte Kroate gab seiner Mannschaft nach der kräfteraubenden 2:3-Niederlage gegen RB Leipzig am Samstag einfach mal zwei Tage frei. Druck verspürt Sasic, der 2011 mit dem MSV Duisburg schon einmal das DFB-Pokalfinale (0:5 gegen Schalke 04) erreicht hat, überhaupt nicht. „Wir freuen uns auf diese wundervolle Aufgabe“, sagt der FCS-Trainer. Wer die ersten Elf sein werden, die das Vergnügen haben, in das rappelvolle Stadion einlaufen zu dürfen, lässt er offen. „Wir haben so viele Spieler, dass wir rotieren können“, scherzt Sasic und hofft auf genügend Rückenwind von den Rängen: „Das sollte uns Antrieb sein und gierig machen, viel öfter vor so vielen Zuschauern spielen zu dürfen.“

30.931 Fußballfans werden heute in den Ludwigspark kommen. Dazu Journalisten, Rostwurst- und Getränkeverkäufer, Ordnungs- und Hilfskräfte, Polizei in Bataillonsstärke. Sicher ist auch der ein oder andere Souvenirjäger am Start – aber nicht beim FCS. „Trikottausch? Das ist überhaupt kein Thema“, sagt FCS-Schlussmann Timo Ochs barsch, „wer an sowas denkt, ist fehl am Platz.“ Der Saarbrücker Kapitän war zuletzt der herausragende Akteur seiner Mannschaft, und er tut das, was man als Sportler und Vorbild tun muss: Er glaubt an die Chance auf das Fußball-Wunder, sei sie noch so klein: „Natürlich haben wir mit dem Verein eine Prämie ausgehandelt. Warum sollte der 1. FC Saarbrücken keine Prämie ausloben, wenn man Borussia Dortmund schlägt?“ Schatzmeister Dieter Weller wird sie sicher gerne und höchstpersönlich auszahlen – denn dafür gibt es eigentlich keinen schlechten Zeitpunkt. cor
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