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FCS spielt 2:2 gegen Kickers Offenbach

Nachdem sie am Samstag ihre Mannschaft zeitweise mit Pfiffen bedachten, peitschten die FCS-Anhänger sie gestern Abend 90 Minuten lang nach vorne - und wurden belohnt.

Nachdem sie am Samstag ihre Mannschaft zeitweise mit Pfiffen bedachten, peitschten die FCS-Anhänger sie gestern Abend 90 Minuten lang nach vorne - und wurden belohnt.

Saarbrücken. Es war vielleicht das beste Heimspiel des 1. FC Saarbrückens in der noch jungen Saison. Am Ende stand der Fußball-Drittligist aber mit nur einem Punkt da. Der FCS schaffte vor 4881 Zuschauern im Ludwigsparkstadion ein 2:2 (0:2) gegen die Offenbacher Kickers – nach einem 0:2-Rückstand. Kapitän Marc Lerandy erklärte: „Ein Punkt ist einfach irgendwie zu wenig."

Selten gab ein Eckball-Verhätnis so deutlich das Stärke-Verhältnis in einer Partie wieder: Der FCS führte in dieser Statistik zur Pause mit 7:0, hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, lag aber mit 0:2 zurück. Dabei hatte Trainer Jürgen Luginger der Elf das Vertrauen geschenkt, die am Samstag zu Hause Wacker Burghausen mit 3:0 besiegte. Saarbrücken begann auch stark, ließ den Gästen keinen Raum zur Entfaltung und kam nach sieben Minuten zur ersten Torchance. Nach einem Doppelpass mit dem Ex-Offenbacher Markus Hayer zielte Nicolas Jüllich aus 18 Metern knapp neben den Pfosten. 60 Sekunden später klärte Robert Wulnikowski mit den Fäusten einen Schuss von Sven Sökler. Der Offenbacher Torwart war auch Endstation bei einem Volleyschuss von Christian Eggert (19. Minute)

25 Minuten lang kamen die Gäste nicht einmal in die Nähe des FCS-Strafraums – doch sie gingen mit dem ersten Versuch in Führung. Nach einer Flanke von links kam Lars Bender frei zum Schuss, vom Knie von Saarbrückens Tim Stegerer prallte der Ball vorbei am verdutzten Torwart Enver Marina zum 0:1 (28.) ins Netz. Und auch der zweite Torschuss der Gäste passte. Aus fast 30 Metern nahm Julius Reinhardt Maß und überwandt mit einem sehenswerten, aber haltbaren Freistoß Marina zum 0:2 (33.). Lerandy sagte nach der Partie kopfschüttelnd: „Ich habe immer noch nicht kapiert, wie wir 0:2 zurückliegen können."

Saarbrücken blieb auch nach der Pause tonangebend, aber vor dem Tor nicht entschlossen genug. Lukas Kohler spielte auf links zwei Offenbacher aus, doch statt selbst zu schießen, legte er ab auf Hayer, der nicht an den Ball kam (47.). Dann kam auch noch Pech dazu: Nach einem Eckball von Sökler stieg Lerandy am höchsten, den Kopfball holte Wulnikowski von der Linie (52.).

Nach einer Stunde brachte Luginger Stürmer Felix Dausend für Hayer, den Anschlusstreffer erzielte aber Innenverteidiger Lerandy. Nach einer Flanke von Jüllich köpfte er den Ball unhaltbar ins Tor (65.). Nachdem sie am Samstag ihre Mannschaft zeitweise mit Pfiffen bedachten, peitschten die FCS-Anhänger sie gestern Abend 90 Minuten lang nach vorne – und wurden belohnt. Der eingewechselte Kevin Maek nahm sich aus 18 Metern ein Herz und donnerte den Ball zum 2:2 ins Netz (83.). „Es ist toll, nach dem 0:2 so zurückzukommen", sagte Maek nach seinem ersten Treffer für den FCS. Trainer Luginger ergänzte: „Wir waren die bessere Mannschaft, haben sehr gut gespielt und haben nach dem Rückstand toll noch eine Schippe draufgelegt. Schade, dass wir das dritte Tor nicht mehr erzielen konnten."

Heute um 17 Uhr treffen sich Verantwortliche von FCS und der Catering-Firma Schröder, um über Wiedergutmachungs-Maßnahmen nach dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke (0:5) zu beraten. Das teilte FCS-Präsident Paul Borgard gestern mit. Bei dem Spiel bei brütender Hitze hatte es Probleme bei der Getränke-Versorgung gegeben.

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