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FCS spielt am Sonntag bei Werder Bremen II

In der 3. Liga klappt das Toreschießen nicht, gegen Werder Bremen soll sich das ändern.

In der 3. Liga klappt das Toreschießen nicht, gegen Werder Bremen soll sich das ändern.

Saarbrücken. Freitag, kurz nach 14 Uhr im Presseraum des Saarbrücker Ludwigspark-Stadions. Bei der Pressekonferenz zum Spiel bei Werder Bremen II an diesem Sonntag, 14 Uhr, gerät Markus Fuchs, Angreifer beim Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken, ins Philosophieren: „Es gibt Stürmer, die arbeiten unglaublich viel, und es gibt Stürmer, die stehen vorm Tor und halten den Fuß hin.“ Sportdirektor Dieter Ferner geht mit süffisantem Lächeln dazwischen: „Darf ich mal fragen, zu welcher Sorte du dich zählst, Markus?“ Fuchs bemerkt die kleine Spitze: „Ich denke mal, halb und halb.“

In Bremen wird der FCS ganz gefordert. Ein Sieg beim Tabellenletzten ist angesichts der Tabellensituation Pflicht. Saarbrücken liegt vier Zähler vor einem Abstiegsplatz, bei einem Erfolg ist die Reserve des Bundesligisten um neun Punkte distanziert. „Im Training war diese Woche eine gewisse Anspannung da“, will FCS-Trainer Jürgen Luginger bemerkt haben. Besonderem Druck verspürt aber zumindest Mittelfeldspieler Lukas Kohler nicht: „Der Druck ist genau wie sonst auch. Wir wussten von Anfang an, dass wir gegen den Abstieg spielen.“ Kohler war einer der wenigen, der bei der enttäuschenden Nullnummer gegen die TuS Koblenz am vergangenen Samstag einen starken Eindruck hinterließ. „Ich habe sehr viel an der Fitness gearbeitet, die ich für mein Spiel brauche“, sagt der St. Ingberter: „Meine Lieblingsposition ist natürlich die Außenbahn. Aber der Trainer stellt die Mannschaft auf.“ In dessen Aufstellung fehlt neben Nabil Dafi und Nico Weißmann (beide Muskelverletzungen) Giuseppe Pisano. „Marcus Mann hat mir aus einem halben Meter ins Gesicht geschossen“, berichtet der Ex-Schalker, „drei Wirbel sind ausgerenkt, dazu habe ich eine Gehirnerschütterung“. Auch Marcel Schug wird nicht nach Bremen reisen. „Er soll in der Oberliga-Elf noch mal Spielpraxis sammeln“, sagte Luginger, dessen größtes Sorgenkind der grippekranke Enver Marina ist. Der Torwart liegt seit Mittwoch flach. „Er wird am Samstag im Auto mit Dieter Ferner nach Bremen fahren“, hat Luginger entschieden – auch um eine Ansteckung zu vermeiden, „ich hoffe, Enver beißt auf die Zähne. Ansonsten spielt Andy Hubert, und wir holen Maxi Böhmann als Ersatz nach“.

Der FCS muss an der Weser also Zähne zeigen, das sieht auch Fußball-Philosoph Fuchs so: „Wenn du gegen zweite Mannschaften Härte und Wille zeigst, schlägst du die.“ 

 




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