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FCS spielt am Sonntag in Chemnitz

Ob die Trainingseinheiten und der neue Pragmatismus auch am Sonntag beim Chemnitzer FC (Anstoß 14 Uhr) erfolgreich sein werden, ist offen.

Ob die Trainingseinheiten und der neue Pragmatismus auch am Sonntag beim Chemnitzer FC (Anstoß 14 Uhr) erfolgreich sein werden, ist offen.

Saarbrücken. 20 Grad und strahlender Sonnenschein: Beim Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken hat man Mitte Oktober offenbar dank des Wetters Frühlingsgefühle und arbeitete die Woche konsequent an den „Problemzonen“ der Mannschaft. Eine Problemzone ist der eigene Strafraum bei Standards der Gegner. Daher ließ Trainer Jürgen Luginger Ufuk Özbek und Sven Sökler über eine Stunde Flanken aus dem Halbfeld in den Strafraum schlagen, wo die Abwehr mit Nicolas Jüllich, Mark Lerandy, Tim Kruse und Tim Stegerer sowie Torwart Michael Müller sich den heranstürmenden Markus Pazurek, Tim Knipping, Adam Straith und Christian Eggert erwehren mussten. Situationen, aus denen der FCS in der Vergangenheit immer wieder Gegentore hinnehmen musste, obwohl zuletzt in Babelsberg (1:0) und gegen Münster (0:0) der Kasten sauber blieb.

„Dass wir die letzten beiden Spiele zu Null bestreiten konnten, ist Verdienst der gesamten Mannschaft. Wir haben die Zweikämpfe schon weit vorne angenommen und gewonnen“, sagt Abwehrchef Lerandy und hebt trotzdem einen Spieler aus dem Defensivverband hervor: „Michi Müller im Tor macht das ganz ausgezeichnet. Er redet viel und hilft uns weiter.“ Dass die letzten beiden Auftritte des FCS spielerisch höchstens bedingt unterhaltsam, dafür aber mit vier Zählern recht erfolgreich waren, stört den Kapitän nicht. „Am Anfang der Saison haben wir mit Schönspielerei nicht die nötige Punkteausbeute geholt“, sagt Lerandy, „jetzt halten wir hinten die Null und machen vorne ein dreckiges Tor. Das muss auch mal reichen“.

Ob die Trainingseinheiten und der neue Pragmatismus auch am Sonntag beim Chemnitzer FC (Anstoß 14 Uhr) erfolgreich sein werden, ist offen. „Chemnitz hat vorne kleine schnelle Spieler, hinten nur 1,90-Meter-Leute“, sagt FCSTrainer Jürgen Luginger, „für uns ist es wichtig, konstant zu punkten, wenn man in der Tabelle nach oben klettern will“.

Nachdem die „Problemzone Defensive“ zumindest bearbeitet wird, tut sich im Angriff eine neue auf: Stürmer Marcel Ziemer musste am Freitag beim Training passen. „Marcel hat sich eine Virusinfektion eingefangen“, sagt Luginger,. Er fährt mit. Über einen Einsatz soll kurzfristig entscheiden werden. Kann er nicht spielen, wäre das ein eisiger Schauer für das herbstliche Frühlingserwachen beim 1. FC Saarbrücken.



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