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FCS spielt heute im DFB-Pokal gegen Erzgebirge Aue

Saarbrücken. Heute Abend um 20.30 Uhr wird im Saarbrücker Ludwigsparkstadion das Erstrundenspiel im DFB-Vereinspokal zwischen dem Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken und dem Zweitligisten Erzgebirge Aue angepfiffen. Für den FCS „eine einmalige Gelegenheit, sich auf der ganz großen Fußballbühne wieder zu präsentieren“, wie es Trainer Jürgen Luginger formuliert.

Doch das „Parkett“ für diesen Auftritt ist denkbar schlecht. „Am Montag kam ein Mitarbeiter des Grünamtes zu mir und hat sich für den Zustand des Platzes entschuldigt“, erzählt Luginger von tiefen Löchern und fehlenden Grasstücken im Rasen, „wir waren es nicht, sondern was anderes“. Was genau, dazu wollte er keine Aussage treffen. Fakt ist: Am Sonntag trugen die American Footballer der Saarland Hurricanes ein Heimspiel im Park aus. Auch im Stadion lebende Krähen und Füchse stehen laut Platzwart im Verdacht, die Spielfläche ramponiert zu haben.



„Aue ist ein wirtschaftlich nicht sonderlich attraktiver, aber sportlich ein sehr schwerer Gegner“, beschreibt FCS-Sportdirektor Dieter Ferner das Zusammentreffen mit den Fußballminimalisten aus dem Erzgebirge. „Aue ist eine Spitzenmannschaft der 2. Liga. Sie sind super organisiert und brutal effektiv“, betont Luginger. Vier Punkte aus den ersten beiden Saisonspielen haben die Sachsen mit einem einzigen Tor geholt.  „Mit ihren großen Spielern sind sie gerade bei Standardsituationen gefährlich“, stellt sich Innenverteidiger Marc Lerandy auf packende Zweikämpfe bei seinem DFB-Pokal-Debüt ein: „Es ist mein erstes Spiel in diesem Wettbewerb, ich freue mich unglaublich. Mir ist es egal, ob Bayern, Dortmund oder eben Aue. Ich respektiere jeden Gegner – aber ich will auch gegen jeden gewinnen.“
Respekt hat offenbar auch Aues Trainer Rico Schmitt. „Saarbrücken war hinter Aufsteiger Braunschweig die beste Rückrunden-Mannschaft in der 3. Liga. Und sie haben seit 29. Januar kein Heimspiel mehr verloren“, erklärt der Übungsleiter der „Veilchen“, die in Saarbrücken auf die Stürmer Enrico Kern (Angina) und Alban Ramaj (Kniebeschwerden) wohl werden verzichten müssen. „Er hat nicht unrecht, die Aussagen stimmen. Aber es ist doch nur der Versuch, die Favoritenrolle loszuwerden“, bemüht sich FCS-Kollege Luginger, der weiterhin nicht auf Giuseppe Pisano, Andy Hubert, Lukas Kohler und Alexander Otto zurückgreifen kann, um eine Einordnung.
Trotz oder gerade wegen der späten Anstoßzeit rechnet der FCS mit 8000 bis 10 000 Besuchern. „Wäre schön, wenn wir mal wieder fünfstellig wären“, sagt Dieter Ferner, „im Vorverkauf wurden bislang 1500 Karten abgesetzt.“

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