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FCS spielt morgen beim SV Babelsberg

Saarbrücken. „Es ist einfach nur schön“, sagt Johannes „Jojo“ Wurtz beim Blick von der Schlossmauer über die Saar. Vergangenen Freitag lag dem 19 Jahre alten Bexbacher ganz (Fußball-)Saarbrücken zu Füßen. Wurtz gab sein Debüt in der Startelf des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken – und was für eins. Den Elfmeter zum 1:1 gegen Carl Zeiss Jena holte er heraus, das 2:1-Siegtor erzielte er. „Als Stürmer tauchst du halt ab und zu mal vorm Tor auf, und manchmal triffst du auch“, gibt er sich nach außen ungerührt: „Ich bin nach dem Spiel mit meinen Eltern nach Hause gefahren. Schlafen konnte ich aber lange nicht, zu viele Bilder gingen mir noch durch den Kopf.“

„Jojos“ jüngste Entwicklung ist atemberaubend. 41 Tore in der A-Jugend-Regionalliga, der Bundesliga-Aufstieg mit der U19, der erste Profi-Vertrag – all dies schien in der B-Jugend unerreichbar. „Ich war lange Zeit der Kleinste in der Mannschaft. Dann bin ich plötzlich enorm gewachsen. Es gab dadurch Probleme, ich war sieben Monate lang verletzt“, erzählt der 19-Jährige, dessen Heimatverein die DJK Bexbach ist und der auch hätte zum 1. FC Kaiserslautern wechseln können.

Den größten Rückhalt hat Wurtz im Elternhaus. Vater Erich ist Lehrer, Mutter Petra Psychologin, die ältere Schwester Katharina studiert Wirtschaftspädagogik. „Ohne die Familie kann man diesen Weg nicht gehen“, sagt Wurtz: „Meine Mutter hat mich seit der C-Jugend fast jeden Tag zum Training gefahren. Hätte sie gesagt, dass es ihr zu viel ist, wäre es vorbei gewesen. Oder wenn sie gesagt hätte, ich solle lieber studieren gehen oder etwas Ordentliches lernen.“ Trotz des guten Starts in den Profi-Fußball hält sich Wurtz diese Option offen: „Ich habe mir, bis ich 22 Jahre bin, Zeit gegeben zu sehen, wie weit ich im Fußball kommen kann. Es bringt doch nichts, wenn ich mit 30 in der Regionalliga spiele und nicht weiß, was danach kommt.“

Bodenständigkeit, Nervenstärke und Sinn für die Realität sind mit die herausragenden Eigenschaften des 19-Jährigen, der mit dem alten VW zum Training fährt, mit dem ihn schon seine Mutter fuhr. „Um zu sparen, habe ich eine Fahrgemeinschaft mit den Mannschaftskameraden Yannick Bach und Sven Sökler.“ Das gestiegene Interesse an seiner Person lässt Wurtz übrigens eher kalt. „Was sich geändert hat? Nichts. Es gibt ein paar Schulterklopfer mehr“, sagt er vor dem Spiel des FCS morgen, 14 Uhr, beim SV Babelsberg.


3. Fußball-Liga
4. Spieltag:

VfR Aalen - SV Wehen Wiesbaden  Sa, 14.00 Uhr
Unterhaching - Sandhausen  Sa, 14.00 Uhr
Chemnitzer FC - Offenbach  Sa, 14.00 Uhr
RW Oberhausen - Heidenheim  Sa, 14.00 Uhr
Carl Zeiss Jena - Preußen Münster  Sa, 14.00 Uhr
Babelsberg - 1. FC Saarbrücken  Sa, 14.00 Uhr
Bremen II - Wacker Burghausen  Sa, 14.00 Uhr
VfB Stuttgart II - RW Erfurt  Sa, 14.00 Uhr
SV Darmstadt - Arminia Bielefeld  Sa, 14.00 Uhr
VfL Osnabrück - Jahn Regensburg  Sa, 14.00 Uhr
?
1 . Jahn Regensburg  3 7 : 2 7
2 . 1. FC Heidenheim  3 6 : 4 7
3 . Preußen Münster  3 4 : 2 7
3 . SV Wehen Wiesbaden  3 4 : 2 7
5 . SV Sandhausen  3 4 : 2 6
6 . RW Erfurt  3 4 : 3 6
7 . Spvgg. Unterhaching  3 6 : 3 5
8 . SV Babelsberg  3 5 : 2 5
9 . 1. FC Saarbrücken  3 3 : 2 5
10 . Wacker Burghausen  3 4 : 4 4
11 . VfL Osnabrück  3 3 : 3 4
12 . VfR Aalen  3 2 : 3 4
12 . VfB Stuttgart II  3 2 : 3 4
14 . Kickers Offenbach  3 4 : 6 3
15 . Carl Zeiss Jena  3 2 : 5 3
16 . Chemnitzer FC  3 4 : 6 1
17 . RW Oberhausen  3 2 : 4 1
17 . Arminia Bielefeld  3 2 : 4 1
19 . SV Darmstadt 98  3 1 : 4 1
20 . Werder Bremen II  3 2 : 7 0

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