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FCS startet mit Euphorie in die Vorbereitung

Heute um 15 Uhr startet der 1. FC Saarbrücken als erster der drei saarländischen Fußball-Regionalligisten in die Saisonvorbereitung. Und es gibt trotz des enttäuschenden Abschneidens in der abgelaufenen Runde – der FCS kam als Siebter hinter Vizemeister SV Elversberg und dem Sechsten FC Homburg nur als dritter Saarverein ins Ziel – Vorfreude im Umfeld. „Wir freuen uns tierisch auf den Start. Wenn es das Umfeld genau so sieht, nehmen wir das sehr gerne an“, sagt der neue Trainer Dirk Lottner: „Wir haben einen großen Umbruch und stehen am Anfang einer Entwicklung.“

 

Lottner ist ein wichtiges Puzzleteil im von der neuen sportlichen Leitung zusammengestellten Gesamtbild. Sportchef Marcus Mann und Vizepräsident Dieter Ferner haben mit dem 44-jährigen Kölner einen Trainer geholt, den niemand auf der Rechnung hatte. Gemeinsam wurde ein Kader zusammengestellt, der auf dem Papier schlüssig ist und viele taktische Variationen bietet. „Vor allem haben wir Spieler aus der Region geholt, die sich mit dem Verein und unseren Zielen identifizieren“, sagt Lottner: „Das versuchen wir, von Anfang an auch den Fans nahe zu bringen.“

 

Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. „Wir hätten gerne noch einen Spieler, der die Mannschaft führen und mitreißen kann“, sagt Lottner: „Solche Spielertypen sucht jeder. Wir haben uns noch Luft im Kader gelassen, denn es gibt immer Spieler, die hoffen, dass es weiter nach oben für sie geht und darum mit ihrer Entscheidung für einen Wechsel warten. Damit tun sich immer neue Optionen auf.“ Das Transferfenster schließt zum 31. August. Frühestens kommende Woche sollen Kandidaten zum Probetraining eingeladen werden.

 

„22 Feldspieler und drei Torhüter soll die Mannschaft umfassen“, sagt Mann und erklärt mit Blick auf Gerüchte um einen geschrumpften Etat: „Die finanzielle Ausstattung ist ordentlich.“ Neben Patrik Herbrand, Johannes Roßfeld und Sebastian Brenner (eigene U 19) stehen Ricco Cymer ( TSG Hoffenheim II), Dominic Rau (Hallescher FC), Mario Müller ( Eintracht Trier ), Markus Mendler ( Stuttgarter Kickers ), Marwin Studtrucker (RW Essen) sowie Manuel Zeitz ( Energie Cottbus ) und Patrick Schmidt (FC Homburg) als Neuzugänge fest. Und obwohl FCS-Präsident Hartmut Ostermann sagte, Favoriten seien diesmal andere, machen vor allem Zeitz und Topstürmer Schmidt vielen Fans Hoffnung auf ein deutlich besseres Abschneiden als Tabellenplatz sieben – und auf das Erreichen der Relegation. „Wir haben natürlich Ansprüche an uns selber“, sagt Lottner, hält sich aber angesichts der zahlreichen Konkurrenz mit einer Zielsetzung zurück: „Das wird ein Hauen und Stechen. Diese Liga verspricht, enorm spannend zu werden. Einen wirklichen Favoriten kann man noch nicht nennen.“

 

Ein Favorit der Fans kehrt heute nach fast 18-monatiger Leidenszeit mit Knie-Operation und mehreren Rückschlägen ins Mannschaftstraining zurück: Dennis Wegner. Er sagt: „Ich brenne auf Fußball. Ich habe die letzten zwei Wochen individuelle Einheiten gemacht, bin schmerzfrei und voll belastbar“, sagt der Linksfuß: „Die neue Truppe macht mir Hoffnung. Alles Jungs, die Talent und Bock haben. Wichtig ist, dass wir schnell eine Mannschaft werden und die Euphorie mitnehmen.“
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