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FCS startet morgen in die neue Fußball-Saison

Saarbrücken. Für die einen ist er ein Kult-Kicker. Andere nennen ihn Chancen-Tod. Für Nachwuchsstürmer Abdul Kizmaz ist er „sportlich und menschlich ein echtes Vorbild“, für Mittelfeldmann Manuel Stiefler „einfach ein super Typ, der jedem hilft, auf und neben dem Sportplatz“. Die Rede ist von Markus Fuchs, der beim Saisonstart des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken gegen den Chemnitzer FC am morgigen Samstag um 14 Uhr im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion wahrscheinlich erste Wahl im Sturm des FCS sein wird. „Man kann sich nie sicher sein, ob man spielt. Aber die Vorbereitung lief gut, ich fühle mich fit“, sagt „Fuchser“. Der 31-Jährige ergänzt: „Was die Jungs sagen, berührt mich sehr. Scheinbar mache ich irgendwas richtig.“

Fuchs kam von Regionalligist 1. FC Nürnberg II ins Saarland und feierte im Februar 2010 sein Debüt beim FCS. Beim 2:2 bei Eintracht Trier erzielte der in Rottweil geborene Stürmer beide Treffer. „Ein super Einstand, aber ich bekam nur die Note drei in einer Zeitung“, erinnert sich der zweifache Familienvater schmunzelnd.

Danach lief es für den Spaßvogel nicht immer rund – auf dem Platz und daneben. Der zweite Sohn wurde zu früh geboren, ein Mittelfußbruch und Erkrankungen warfen ihn immer wieder zurück. Fuchs schmorte auf der Tribüne, bis ihm beim Saarlandpokal-Spiel in Elversberg der Befreiungsschlag gelang (siehe „Zur Person“). „Ich habe nur gespielt, weil alle anderen Stürmer verletzt waren und ich unkaputtbar bin“, scherzt Fuchs, der nach seinen drei Toren groß aufspielte: „In den Partien danach habe ich mit Ausnahme von der gegen Erfurt immer von Beginn an gespielt – mit welchem Ergebnis? Richtig. Wir haben alle gewonnen.“ Der „Fuchser“ wurde Kult: „Die Leute mochten mich plötzlich. Es gibt mittlerweile sogar Sprechchöre.“

An der Situation im Sturm hat sich wenig geändert. Giuseppe Pisano fehlt nach einer Leisten-Operation noch vier Wochen, Marcel Ziemer ist noch nicht 100 Prozent fit, die Talente Johannes Wurtz und Abdul Kizmaz sind noch nicht so weit. Fuchs bleibt übrig. Er sagt: „Natürlich nervt es, wenn man dir kein Vertrauen schenkt. Alles wird es leichter, wenn man Rückhalt spürt – so wie ich im Moment.“ Er will mit 31 Jahren nicht mehr Notnagel oder dritte Wahl sein. Er weiß, dass nur er Argumente liefern kann: „Als Stürmer musst du ein wenig verrückt sein. Du wirst nur an Toren gemessen. Wenn du triffst, wird dich kein Trainer der Welt auf die Bank setzen.“


Zur Person
Markus Fuchs brachte es vergangene Saison auf 27 Drittliga-Einsätze für den 1.  FC Saarbrücken (sieben Tore, zwei Vorlagen). Mit drei Toren im Viertelfinale gegen Regionalligist SV Elversberg (4:2) ebnete er den Weg zum Saarlandpokal-Sieg und in den DFB-Pokal. In der Regionalliga traf er in der Rückrunde der Saison 2010/2011 in 15 Spielen fünf Mal. cor

3. Fußball-Liga
1. Spieltag:
1. FC Heidenheim - Kickers Offenbach ?Fr, 17.45 Uhr
SV Sandhausen - VfR Aalen ?Sa, 14.00 Uhr
Preußen Münster - Unterhaching ?Sa, 14.00 Uhr
1. FC Saarbrücken - Chemnitzer FC ?Sa, 14.00 Uhr
Wacker Burghausen - Oberhausen ?Sa, 14.00 Uhr
Rot-Weiß Erfurt - Carl Zeiss Jena ?Sa, 14.00 Uhr
Jahn Regensburg - SV Babelsberg ?Sa, 14.00 Uhr
SV Wehen - Werder Bremen II ?Sa, 14.00 Uhr
Arminia Bielefeld - VfB Stuttgart II ?Sa, 14.00 Uhr
Darmstadt 98 - VfL Osnabrück ?Sa, 14.00 Uhr
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