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FCS vergeigt Führung nach Halbzeit

Saarbrücken. Lange Zeit sah es am Freitagabend so aus, als könne der "Wirbelsturm 1. FC Saarbrücken" weiter durch die 3. Fußball-Liga fegen. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger aber mit einem 2:2-Unentschieden (2:0) gegen den VfL Osnabrück begnügen. Es war zwar bereits das 17. Punktspiel in Folge ohne Niederlage, der FCS verpasste aber den Sprung auf den Platz an der Sonne.

Mit dem Anpfiff hörte der Regen auf, trotzdem waren nur 5540 Zuschauern ins Ludwigspark-Stadion gekommen. "Die ständigen Unwetterwarnungen im Radio haben uns mindestens 1000 Zuschauer gekostet", sagte FCS-Geschäftsführer Thomas Heil. Die Zuhausegebliebenen verpassten den ersten Donnerschlag. Nach einem Sahnepass von Sven Sökler knallte Marcel Ziemer den Ball an die Querlatte. Da waren drei Minuten gespielt. Nach einer halben Stunde schlug es dann aber ein, beim Zweitliga-Absteiger Osnabrück. Saarbrückens stürmender Außenverteidiger Martin Forkel wurde von Stephan Salger zu Fall gebracht, Schiedsrichter Guido Winkelmann zeigte auf den Elfmeter-Punkt. Sökler schoss, VfL-Torwart Manuel Riemann war zwar noch dran, konnte das 1:0 für den FCS aber nicht verhindern. Noch vor der Pause legten die zeitweise brillant kombinierenden Saarländer den zweiten Treffer nach. Nach schönem Doppelpass zwischen Sökler und Manuel Stiefler zog Sökler von der Strafraumgrenze ab - das 2:0 (41.). In der Pause hatte es in der VfL-Kabine wohl ein Gewitter gegeben: Die Gäste kamen mit dem einsetzenden Regen besser ins Spiel. Nach einer Ecke von Salger stieg Martin Dudec am höchsten - sein Kopfball landete unhaltbar für FCS-Torwart Enver Marina im langen Eck (53.). Vier Minuten später standen die Saarbrücker tatenlos im Regen da, als Kevin Kampl das 2:2 besorgte. "Das ist verdammt ärgerlich", murrte Sökler, "in der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt, und dann innerhalb von fünf Minuten alles aus der Hand gegeben".



Osnabrück war dem dritten Treffer näher als der FCS, doch die Gastgeber nahmen den Kampf an, arbeiteten sich zurück in die Partie. In die kam nach 74. Minuten Giuseppe Pisano, der nur drei Minuten später die größte Chance des FCS vorbereitete. Erst narrte er zwei Gegner, passte zurück auf Sökler, dessen Direktschuss Abwehrspieler Timo Beermann artistisch von der Linie kratzte. Saarbrücken drückte, spielte nach der Gelb-Roten Karte gegen den Osnabrücker Latkowski noch drei Minuten in Überzahl - doch der Siegtreffer wollte im Wolkenbruch nicht mehr fallen. cor

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