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FCS will gegen Wiesbaden jubeln

An diesem Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden (Anstoß 14 Uhr im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion) will der FCS endlich die Kurve bekommen.

An diesem Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden (Anstoß 14 Uhr im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion) will der FCS endlich die Kurve bekommen.

Saarbrücken. Auf der dritten Runde durch die 3. Fußball-Liga ist der 1. FC Saarbrücken noch immer nicht richtig in die Gänge gekommen. In Spielen gegen den VfL Osnabrück (0:1) oder Kickers Offenbach (2:2) lief es rund, zeigte die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger ihre fußballerischen Möglichkeiten. Doch gegen RW Erfurt (0:2) oder in Chemnitz (1:4) stotterte der Motor gewaltig. An diesem Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden (Anstoß 14 Uhr im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion) will der FCS endlich die Kurve bekommen. Damit das klappt, war die Mannschaft unter der Woche zum Kartfahren. „Markus Hayer war sehr schnell, auch Nico Jüllich und mein Bruder Marcel. Es war sehr gut, dass wir alle zusammen etwas unternommen haben“, erzählte Sven Sökler, der an diesem Freitag seinen 28. Geburtstag feierte, „gegen Wehen müssen wir alle Gas geben“, folgert Sökler.

Beim 0:2 in Rostock spielte der FCS in der ersten Halbzeit wie ein Trabbi, als in der zweiten Hälfte der blau-schwarze Porsche aus der Garage kam, war das Rennen aber schon verloren. „Wir waren in dieser Saison durch Verletzungen häufig gezwungen, die Mannschaft umzustellen“, versuchte sich Trainer Jürgen Luginger an einer Erklärung, „auch der ein oder andere Leistungsträger bringt nicht das, was wir erwarten“. Gerade aus dem defensiven Mittelfeld fehlten zuletzt die Impulse, darum wird Luginger wohl zumindest einen „Zündkerzenwechsel“ vornehmen. Kevin Maek wird für Christian Eggert in die Startformation eingebaut (wir berichteten). Auch Adam Straith (für Tim Stegerer als Linksverteidiger) und Manuel Stiefler (für Marius Laux im Mittelfeld) sind Optionen. „Ich habe das im Training mal ausprobiert, muss aber noch eine Nacht drüber schlafen. Wir wollen Manuels Euphorie nicht bremsen, aber wir müssen sehen, ob es Sinn macht“, sagt Luginger, „er hat das in Rostock gut gemacht, aber es ist immer etwas anderes, wenn man von Anfang an spielt“. Stiefler fehlt nach langer Verletzungspause sicher noch die Kraft für 90 Minuten, Maek ist da zumindest einen Schritt weiter. „Ich bin bestimmt noch nicht bei 100 Prozent und brauche noch Spielpraxis, um richtig in Tritt zu kommen“, gestand der Ex-Aachener nach seiner Verletzungspause.

Geradezu ein Paradebeispiel an Konstanz ist Wiesbaden, das sich sicher auch weiter oben in der Tabelle ansiedeln möchte. Die Wehener haben – wie Osnabrück – erst drei Spiele verloren. Dass sie nur zwei gewonnen haben, ist ein Kratzer im sonst so schönen Lack. „Auch die Unentschieden sind eine Qualität“, sagt Luginger.

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