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Facebook-Partys: Minister Toscani trifft sich mit Netzwerk-Betreiber

Die ungewollte Facebook-Party in Namborn lief etwas aus dem Ruder

Die ungewollte Facebook-Party in Namborn lief etwas aus dem Ruder

Saarbrücken. Das Netzwerk wollte die Einstellungen für 20 Millionen Nutzer allein in Deutschland nach Ausschreitungen bei einer Party eines 17-jährigen Numborners, der via Facebook eingeladen habe, nicht ändern und verwies auf die Kompetenz der Nutzer. Die Änderung fordert Toscani weiterhin. „Das Unternehmen muss dafür sorgen, dass anonyme Masseneinladungen vermieden werden“, sagte er am Rande einer Sicherheitskonferenz von Polizei und Ordnungsbehörden des Bundeslandesim Innenministerium. Ziel des Treffens war es, generelle Haftungs- und Bußgeldfragen nach solchen Partys zu klären, und auf dieser Basis gemeinsam Strategien für weitere Fälle zu erarbeiten, so der Innenminister.



Der Party-Einladung eines Jugendlichen aus Numborn, die er angeblich irrtümlich öffentlich übers Netzwerk verschickt hatte, waren vor zwei Wochen etwa 2000 Menschen gefolgt. Die Feier artete aus, es gab Randale. Polizisten nahmen 69 Personen fest. Diese würden dafür „zur Rechenschaft gezogen“, kündigte Toscani an. Die Party-Kosten belaufen sich laut Polizei auf mindestens 165.000 Euro (wir berichteten).

Toscani rechnet auch künftig mit Facebook-Partys. Deshalb will er die Betreiber dazu bewegen, ihre Netzwerk-Programmierung grundlegend zu ändern. Künftig sollen sich Mitglieder bei den Voreinstellungen der Party-Seite „aktiv“ entscheiden, wenn sie Einladungen öffentlich machen wollten. Bislang müssen Nutzer ein Häkchen wegklicken, wenn sie das nicht möchten. pbe
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