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Fahrrad fahren ohne Grenzen

Die Velo visavis-Radwege sollen dabei eine Ergänzung zu den bestehenden touristischen Radrouten in der Region Saarbrücken und im Saarland insgesamt sein.
 
Darauf hat Regionalverbandsdirektor Ulf Huppert jetzt in einem Pressegespräch hingewiesen. „Durch die neuen Radrouten und die Öffnung des Grenzraumes zum benachbarten Lothringen wird die Region noch attraktiver für Rad-Touristen. Ein größeres Angebot an attraktiven Routen steigert die Aufenthaltsdauer der Rad-Touristen in der Region.“

Das Besondere an Velo visavis ist  laut Huppert, dass dieses Radwege-Netz die beiden Kulturräume Deutschland und Frankreich unmittelbar erfahrbar und erlebbar mache. Die Radwege überquerten unmerklich die grüne Grenze, zum Beispiel im Aschbachtal Richtung Forbach oder bei Kleinblittersdorf/Saargemünd am Steingut-Museum. Auch für die einheimische Bevölkerung, die das Radfahren mit der Einrichtung des SaarRad-Landes zunehmend für sich entdeckt, würden neue attraktive Ausflugsziele und Radtouren geschaffen. 

In die Einrichtung der Velo Visavis-Radwege im Regionalverband Saarbrücken sind 325.000,00 Euro investiert worden. Davon sind 200.000 Euro Zuschüsse der EU und des französischen Staates. Die Kosten mussten dabei je zur Hälfte für die erforderlichen Wege-Ausbaumaßnahmen und die wegweisende Beschilderung für die Radrouten aufgewendet werden. Die Gesamt-Investitionen in das Projekt belaufen sich bei allen Partnern auf ungefähr 5 Millionen Euro.

In der Region Saarbrücken wurden zur Einrichtung von Velo visavis in erster Linie verkehrsfreie oder verkehrsarme Strecken ausgesucht, die über bestehende Feld- und Waldwege führen. 147 km Radwege wurden mit Velo visavis im Regionalverband Saarbrücken ausgeschildert. Davon sind ca. 90 km neue Radrouten, die restlichen 60 km sind Strecken, die auf bereits bestehenden Radwegen ausgewiesen werden.

Mehr Infos im Internet: www.velovisavis.eu
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