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Fall Lehnert: SPD macht jetzt Ernst

SAARBRÜCKEN. Die Posse um Charly Lehnert, der als SPD -Mitglied den Wahlkampf der Linken führen will, hat eine neue Wendung genommen: Die Genossen wollen dem Linkspartei-Propaganda-Chef jetzt doch ans Leder. Und das kommt so: Der SPD -Mann Lehnert hatte am Mittwoch in einem Interview öffentlich dafür plädiert, den Linkspartei-Boss Oskar Lafontaine (64) zum Ministerpräsidenten zu machen, wenn die SED-Nachfolger mehr Stimmen gewinnen als die SPD.
 
Der SPD -Landesvorsitzende Heiko Maas (41, Foto) gestern dazu: „Nach dem Interview hat die Debatte eine neue Qualität erreicht!“ Lehnert habe offen gegen die SPD aufgehetzt. Maas: „Er missbraucht seine Mitgliedschaft dazu, öffentlich gegen die SPD Front zu machen. Wenn Charly Lehnert einen Funken Anstand hat, verlässt er umgehend die SPD , ansonsten reagiert die Partei.“ Inzwischen wurde auch bekannt, dass Lehnert die SPD schon einmal verlassen hatte.

Der Sprecher der Saar- SPD , Thorsten Bischoff, erinnerte daran, dass Lehnert im Oktober 2006 sein Parteibuch hingeschmissen hatte – wegen des inzwischen zur Linken gewechselten Lothar Schnitzlers. Lehnert hatte erklärt, man könne nicht zusammen arbeiten. Nach dem Weggang Schnitzlers sei Lehnert dann wieder in die SPD eingetreten. szn/aw
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