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Falscher Arzt fährt im Drogenrausch ohne Führerschein mit Waffe umher

Symbolfoto.

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Dieser Fall scheint es wahrlich in sich zu haben: Denn die Polizei geht nach bisher vorliegenden Ermittlungsergebnissen davon aus, dass ein Mann aus der Gemeinde Nonnweiler jede Menge Straftaten auf dem Kerbholz hat. Wie ein Sprecher der Türkismühler Polizeiinspektion berichtet, flog der 38-Jährige am Samstag während einer Routinekontrolle auf der A 62 auf. Der Autofahrer war am frühen Nachmittag in Richtung Trier unterwegs. Was die Beamten dann herausgefunden haben wollen, ließ auch sie staunen.

Gleich zu Beginn stellten sie fest, dass der Nonnweiler Rauschgift intus hatte und deshalb gar nicht hätte am Steuer sitzen dürfen. Was ihm ohnehin nicht erlaubt ist. Denn er besitzt überhaupt keinen Autoführerschein.

Als sich die Polizisten weiter in seinem Wagen umsahen, kamen weitere Dinge zum Vorschein, die ihn ins zwielichtige Licht rückten. So stießen sie auf gleich zwei Schusswaffen . Warum der Mann sie dabei hatte, darüber gibt es derzeit keine Informationen. Allerdings darüber, dass er keinen entsprechenden Waffenschein hat, die ihm den Besitz erlauben.

Damit nicht genug: Beim weiteren Kontrollprozedere stießen die Ermittler auf Unterlagen. Damit wollte sich der Fahrer als Arzt mit Doktortitel ausweisen. Das schauten sich die Ordnungshüter dann doch nochmal genauer an. Sie überprüften die entsprechenden Urkunden – und siehe da: Der Gestoppte ist weder Mediziner noch trägt er einen akademischen Titel.

Die Ermittlungsbehörden gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass der Aufgeflogene sich Doktor und Beruf aneignete, um illegal Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente auszustellen. Vermutlich handle er anschließend mit der so erworbenen Arznei und verstößt somit gegen Recht und Gesetz, heißt es seitens der Polizei .

Nachdem sie den Wagen durchsucht hatten, beschlossen sie, die Wohnung des Verdächtigten zu inspizieren. Dort soll weiteres Beweismaterial beschlagnahmt worden sein. Damit hat er mehrere Strafverfahren am Hals. Die weiteren Ermittlungen gingen an gleich verschiedene Fachdienststellen der Polizei .
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