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Fehlalarm im „Bad“ in Merzig - Gäste mussten draußen in Badekleidung ausharren

Nachrichten aus der Region Merzig.

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Merzig. Die Gäste harrten in Badebekleidung eine halbe Stunde draußen aus, bis die Feuerwehr Entwarnung gab. Die Mitarbeiter des Schwimmbads verteilten Decken an die Badegäste. „Wir haben mehrere hundert Decken griffbereit“, erklärt Gabriele Scharenberg-Fischer, stellvertretende Betriebsleiterin. Jedoch sei gerade samstags besonders viel Betrieb. Da könne es schon mal einige Minuten dauern, bis alle Badegäste versorgt seien. „Da bilden sich dann Schlangen, wenn es um die Decken geht.“

„Deckenvorrat ist freiwillig“

Zu Spitzenzeiten würden das Bad pro Tag 1000 Gäste besuchen. „Der Deckenvorrat ist übrigens freiwillig. Dazu sind wir nicht verpflichtet“, erklärt Scharenberg- Fischer. Pflicht sei der Schutz der Gäste, der mit der Evakuierung erreicht sei. Was den Alarm schließlich ausgelöst habe, sei nicht nachvollziehbar. Die Rauchmelder an den Decken seien sehr empfindlich. „Da reichen spielende Kinder in den Umkleiden, die sich die Badehosen zuwerfen. Berührt eine Badehose den Rauchmelder, wird er ausgelöst.“ Dann rücke die Feuerwehr an.

„Zunächst mit einem Fahrzeug“, erklärt Ralf Bernardy, Wehrführer der Feuerwehr Merzig. Dann wird die Lage überprüft und bei Bedarf Verstärkung gerufen. „Im Schwimmbad brennt es am häufigsten im Saunabereich.“ Halbe Stunde wird erstattet Einige Gäste weigerten sich vorletzten Samstag, nach dem Alarm das Gebäude zu verlassen. „Die Leute sagten: Man sieht aber doch garnichts“, erzählt Gabriele Scharenberg-Fischer. Da könne es schon mal ein bisschen dauern, bis man alle Menschen überzeugt hat. „Dabei bekommen die Badegäste diese halbe Stunde natürlich von uns erstattet.“ nkl

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