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Ferienzeit, Schmökerzeit: Buchhändler der Region geben Tipps für Urlaubs-Lesefutter

Die großen Ferien beginnen. Da könnte Mann/Frau/Kind auch mal lesen? „Wird auch getan“, sagt Christine Barbian von der Buchhandlung Balzert-Stein in der Püttlinger Pickardstraße. Nach wie vor sind bei Kindern Klassiker wie „Fünf Freunde“, „Drei Fragezeichen“ oder „Drei Ausrufezeichen“ beliebt, sagt die Buchhändlerin, „der Knaller bei den Kinderbüchern ist in diesem Jahr aber der Comciroman ‚Mein Lotterleben' von Alice Pantermüller“ (Arena, je 9,99 Euro ). Idealer Lesestoff für den Strand sei für Erwachsene „Girl on the train“ („Das Mädchen im Zug“), der neue Kriminalroman von Paula Hawkins (Blanvalet, 12,99 Euro ).

Harper Lee, Jahrgang 1926, US-amerikanische Schriftstellerin, veröffentlichte 1960 ihre autobiographisch geprägte Kindheitsgeschichte „Wer die Nachtigall stört“ und bekam dafür den Pulitzerpreis. „Jetzt gibt es eine Fortsetzung“, sagt Esther Ney von der Bücherstube in Riegelsberg am Markt. Das neue, tatsächlich erst das zweite Harper-Werk, heißt „Geh hin und stelle einen Wächter“ (Deutsche Verlags-Anstalt, Festeinband, 19,99 Euro ), es schildere das Leben in den USA in den Fünfziger Jahren und schreibe die Nachtigall-Charaktere fort. Geschrieben hatte die heute 89-jährige Harper die „Fortsetzung“ sogar schon vor der Nachtigall, doch das Manuskript tauchte erst vorigen Herbst wieder auf. „Es ist ein gesellschaftlich bewegendes Werk, schön aufgemacht, fesselnd in jeder Beziehung“, so Buchhändlerin Ney. Und empfiehlt im gleichen Atemzug Jeffrey Archers neues Buch „Spiel der Zeit“: „Eine Familensaga aus dem England von 1930, ein interessanter Roman um Macht und Kampf, Liebe und Freundschaft, gut zu lesen, eine leichte Sommerlektüre.“ (Heyne, 9,99 Euro ).



Jugendlichen empfiehlt Buchhändlerin Ney den Fantasy-Romanreihe „Changers“ („Verwandler“) von Terry Cooper: „Darin geht es um den Wechsel von Persönlichkeiten, den Mädchen und Jungen insgesamt vier Mal vollziehen, bis sie sich für eine Idendtität entscheiden müssen.“ Das Werk ist auf vier Fortsetzungen angelegt, die Bände „Drew“ und „Oryon“ sind bereits erschienen. Die Romane seien spannend zu lesen (Kosmos Verlag, je Band 16,99 Euro ).

Christina Barbian empfiehlt, als Strandlektüre mit Gruseleffekt, den Hiddensee-Krimi des Saarländischen Autors Christian Bauer „Klara Klühs und das rote Fahrrad'“, in dem am Silvesterabend eine Leiche in der Ostsee gefunden wird (Gollenstein-Verlag, 8,90 Euro ).

Wer sich mehr für Frauenschicksale im Zusammenhang mit deutscher Geschichte interessiert, so Barbian, dem sei der Roman „Altes Land“ von Dörte Hansen nahe gelegt (Albrecht Knaus Verlag, 19,99 Euro ).

Im Sachbuchbereich und dieses Jahr ebenfalls beliebt ist das neue Buch von Randall Manroe „What if – Was wäre wenn?“, das bizarre wissenschaftliche Fragen auf amüsante Art und Weise beantwortet (Albrecht Knaus Verlag, 14,99 Euro ). „Einem ganz wichtigen Zeitthema widmet sich das Sachbuch von Thilo Bode über „TTIP-Die Freihandelslüge (Deutsche Verlags-Anstalt, 14,99 Euro )“, sagt Barbian, um zu guter Letzt auf Spirituelles hinzuweisen. Das Buch „Der Elefant, der das Glück vergass“ von Ajahn Brahm (Lothos, 13,99 Euro ). „Niemand versteht es so gut, tiefe buddisthische Weisheit auf humorvolle und unterhaltsame Art zu präsentieren wie Ajahn Brahm“, heißt es im Klappentext.  
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