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Feuer in Gebäudekomplex an der Talstraße

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Ein Brand im Sockelgeschoss der City-Galerie an der Homburger Talstraße hat am Samstag die Homburger Feuerwehr auf Trab gehalten. Die gute Nachricht vorweg: Bei dem Feuer in der elektrischen Hauptverteilung des Gebäude-Komplexes, der vom Drogeriemarkt Müller bis hin zur Querung Fußgängerzone Eisenbahnstraße reicht, wurde niemand verletzt oder getötet. Allerdings hat, so eine erste Einschätzung der Einsatzkräfte vor Ort, die starke Rauchentwicklung des Brandes einen nicht unerheblichen Teil der Waren der in der City-Galerie beheimateten Ladengeschäfte in Mitleidenschaft gezogen. Zudem, so eine erste Beurteilung im Angesicht des massiven Schadens, werde der Gebäudekomplex geraume Zeit ohne Strom sein. Zu beschädigt seien die elektrischen Leitungen. Noch vor Ort suchten Fachleute vor diesem Hintergrund nach Möglichkeiten, zumindest eine provisorische Stromversorgung zu gewährleisten.

Der Brand selbst war um 10.22 Uhr der Homburger Feuerwehr gemeldet worden. Alarmiert wurden daraufhin alle Homburger Löschbezirke und die Bosch-Werksfeuerwehr, wenig später wurde auch der Löschbezirk Limbach der Kirkeler Wehr angefordert – als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Den Feuerwehrleuten bot sich vor Ort, im hinteren Bereich des City-Galerie in Richtung Uhlandstraße, ein schwieriges Szenario. Zum einen erschwerte eine massive Rauchentwicklung und völlige Dunkelheit die Brandbekämpfung des in Flammen stehenden Hauptverteilers. Zum anderen bestand die Gefahr, dass durch die unmittelbar an den Brandherd angrenzende Trafo-Station der Homburger Stadtwerke Hochspannung im Bereich des Feuers anliegen könnte. So war es erst möglich, den Brand zu bekämpfen, als der Transformator vom Netz genommen worden war. Homburgs Wehrführer Bernd Habermann: „Erst als das geschehen war, konnten wir den Schaltraum öffnen und dann mit Kohlendioxid zu Beginn und später Löschschaum und Wasser den Brand löschen.“

Eine weitergehende Brandgefahr, so Habermann, habe für den Gebäudekomplex nicht bestanden, allerdings „sind die Räumlichkeiten durch Qualm im Mitleidenschaft gezogen. Im Moment bemühen wir uns mit Hochdrucklüftern, diesen Qualm aus dem Gebäude zu drücken, damit er sich nicht noch stärker auf den Waren und sonstigen Einrichtungen niederschlägt.“

Noch vor Ort ging Bernd Habermann von einem technischen Versagen an der Hausinstallation aus, eine Einschätzung, die die Homburger Polizei gestern auf Nachfrage unserer Zeitung noch nicht bestätigen konnte. „Die eigentlichen Brandermittlungen werden von unserem Kriminaldienst am Montag aufgenommen“, so Polizeihauptkommissar Jörg Weber. Unklar war bis gestern auch noch, welche detaillierten Auswirkungen der Brand auf die betroffenen Ladengeschäfte, Arztpraxen und Wohnungen in der City-Galerie haben wird. Zumindest am Samstag war dort kein Geschäftsbetrieb mehr möglich, vor Ort gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass auch noch zu Beginn dieser Woche und in den Tagen danach Läden und Arztpraxen in ihrem Betrieb eingeschränkt oder geschlossen sein werden.

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