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Feuerwehr: So lässt sich Kaminbrand im Winter vermeiden

Die Feuerwehr hat Tipps zur  Vorbeugung bei Kaminbränden.

Die Feuerwehr hat Tipps zur Vorbeugung bei Kaminbränden.

 Winterzeit ist Kaminbrandzeit für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Das zeigte sich wieder am vergangenen Freitag, als die Feuerwehr Blieskastel zu einem Kaminbrand nach Lautzkirchen in die St. Ingberter Straße gerufen wurde (wir berichteten). Die Blieskasteler Feuerwehr kehrte über die 30-Meter-Drehleiter unter Atemschutz und mit Spezialwerkzeug für Kaminbrände den Kamin. Die Ursachen für Kaminbrände können sehr unterschiedlich sein. Oftmals wird zu feuchtes Holz verbrannt.

„Bei dem Einsatz in Lautzkirchen hatte das Holz eine Restfeuchte von 11 bis 13 Prozent, was auf optimal gelagertes Holz schließen lässt“, teilte Wehrsprecher Marco Nehlig gestern mit. Durch die im Haus vorbildlich installierten Rauchmelder, die miteinander vernetzt sind, seien die Bewohner auf die Überhitzung des Rauchrohres des Holzheizkessels und die dadurch entstandene Rauchentwicklung im Keller aufmerksam geworden. „Die Bewohner konnten dann sofort die Notrufnummer 112 anrufen und die Blieskasteler Feuerwehr alarmieren.

Hierdurch konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Ursache kann im Nachhinein nicht genau festgestellt werden“, so Marco Nehlig in einer Mitteilung.

Die Feuerwehr empfiehlt zur Vorbeugung bei Kaminbränden unter anderem, dass das Brennmaterial aus Holz zur Verfeuerung ausreichend getrocknet sein muss. Optimale Lagerzeiten seien für Laubholz rund zwei Jahre, bei Nadelhölzern drei Jahre bei trockener Lagerung. Brennholz solle eine Holzfeuchte von 20 Prozent nicht überschreiten. „Je trockener das Holz ist, desto besser ist der Heizwert. Bei zu feuchtem Holz geht die Energie in Form von heißem Wasserdampf durch den Kamin verloren. Feuchte Abgase schaden zudem dem Kamin“, so die Wehr. Man sollte nur ordnungsgemäßes Brennmaterial benutzen. Es dürften keine Haushaltsabfälle verbrannt werden. Die Verfeuerung von unerlaubtem Brennmaterial sei nicht nur verboten, sondern könne auch Schäden in Feuerstätten und Kaminen auslösen.

In diesem Zusammenhang möchten die Feuerwehr-Einsatzkräfte noch einmal auf die sinnvolle Montage von Rauchwarnmeldern hinweisen. Insbesondere nachts sei der Geruchssinn eines Menschen, der schläft, nicht aktiv, und da seien Rauchmelder die billigste Lebensversicherung. bea www. feuerwehr-blieskastel.de

AUF EINEN BLICK

Zum Verhalten bei einem Kaminbrand gibt die Feuerwehr unter anderem folgende Tipps: Man sollte sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 – auch über das Handy ohne Vorwahl möglich – anrufen und den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister verständigen. Alle Räume, durch die der Kamin verläuft, sollten auf Rauch und Hitze kontrolliert werden. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr kann man im Dachboden Feuerlöscher oder mit Wasser gefüllte Behälter bereitstellen. Damit können kleinere Sekundärbrände gelöscht werden, die durch den Funkenflug verursacht werden könnten. Niemals Wasser in den brennenden Kamin schütten. Der Kamin kann durch den Wasserdampfdruck explodieren und zerstört werden. bea

 

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